Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 617 Bewertungen 939291x gelesen 16263x "Hilfreich" 15034x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 23.01.2020 2020-01-23| Aktualisiert am
23.01.2020
Besucht am 15.01.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 110 EUR
Das Hämmerle’s empfängt seine Gäste, wie auch andere Sternerestaurants, in zwei Restaurantbereichen.
Das „Barrique“ mit wunderbaren wechselnden Menüs. Dies ist nur abends geöffnet, so blieb uns die Qual der Wahl erspart.
Im Dezember versuchte ich spontan im „Landgenuss“ mittags zu reservieren. Ich erwartete schon fast, dass wir keinen Platz bekommen. So war es dann auch.
Frau lernt ja dazu. Zweiter Anlauf und Anruf 1 Woche vorab. Der nette Servicemitarbeiter am Telefon fand noch ein Plätzchen für uns!
Pünktlich trafen wir um 12.45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein ein. . Der Eingang befindet sich seitlich
Das Restaurant voll besetzt, nur 1 Tisch war noch frei. Dieser natürlich auch reserviert.
Unsere Reservierung wurde abgefragt. Zwischen den beiden freien Tischen durften wir wählen. Sehr nett und so fanden wir unseren ruhiger gelegenen Tisch. „In der Ecke“ kann es durchaus positiv sein!
Trotz zahlreicher Gäste war es nicht zu laut, die Tische in angenehmen Abständen. Die Einrichtung hell und gepflegt, wir fühlten uns wohl. Dazu trugen sicherlich auch die bequeme Bestuhlung bei. .
Alle Räumlichkeiten befinden sich ebenerdig.
Aufmerksam wurden wir auf das Restaurant von Cliff Hämmerle über Simba47533s Rezi 2017. Lange gemerkt. Lange gedauert. Sehr gelohnt. Soviel kann ich vorweg nehmen.
Die Speisekarte schaute ich mir selbstverständlich vorab online an und stellte entzückt fest: Die „Fruits de mer“ sind noch immer auf der Karte. Denn wegen dieser Vorspeise blieb mir Simbas Rezi so lange im Gedächtnis (es gibt Erinnerungen die ich spätestens einen Tag später lösche!).
Über unseren entspannten Mittag begleitete uns im Service eine dunkelhaarige Mitarbeiterin deren Name leider im Verborgenen bleibt. Vorerst. Rundum für uns perfekt. Aufmerksam, beratend, unkompliziert. „Bediener 1“ lt. Beleg, diesen Titel verdiente sie wahrlich nicht!
Die Speisekarte wurde gereicht. Dazu die separate Karte mit dem Business-Menü.
Erste Getränkewünsche wurden abgefragt und ein Aperitif angeboten. Versorgt wurden wir umgehend.
Wie immer für uns 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,40.
Die Aperitifempfehlung Hausgemachter Basilikum-Minze-Sirup, aufgefüllt mir Crémant und grünem Apfel - € 7,50.
nahm ich gerne an. Nachdem mir glaubhaft versichert wurde, der Aperitif sei nicht süß! War er nicht und Basilikum ist mein Lieblingskraut. Da konnte nichts schief gehen, war auch so. Aperitif: Crémant, Basilikum, Minze
Mein Mann entschied sich für die alkoholfreie Empfehlung: Crodino - € 5,50. Leicht an Campari-Soda erinnernd, geschmacklich gelungen. Ohne Ansage hätten wir nicht sagen können, ob alkoholfrei oder nicht.
Zum Aperitif wurde ein Amuse-Bouche serviert: Rote-Beete-Radieschensuppe im Glas und Mini-Flammkuchen. Amuse
Das mit SchäumCHEN garnierte SüppCHEN mundete genauso wie das FlammKÜCHLEIN. Das eingebackene TräubCHEN gab eine schöne fruchtige Note.
Ein Glas Wein sollte zum Essen nicht fehlen.
Mein Mann entschied sich für den Weißburgunder des uns bekannten Winzers Petgen Dahm, Mosel, 0,2 l - € 6,50.
Meine Wahl fiel auf den Blanc de Noir, Weingut Mussler, Pfalz, 0,2l - € 7,50. Beide Weine eine sehr gute Wahl.
So verlockend das Businessmenü auch war: Ich wollte und bestellte als Vorspeise Fruits de mer vom Pariser Großmarkt – kalt-warm- Auster fine de claire, Muscheln, Crevettes rosées, Scampi, Pulpo und Coquille St. Jaques - € 20,00.
Und zum Hauptgang: Filet vom großen Loup de Mer, kross gebraten mit Sosse „Pistou“, Spinacino, Kirschtomaten und Röstkartoffeln - € 30,00.
Meinen Mann lachte das Business-Menü an (mich eigentlich auch, aber: FRUITS DE MER! Ich kann auch stur sein!).
Vorspeise: Hummer-Frühlingsrolle mit Rettich
Hauptgang: Kabeljau mit Ingwer-Petersilienkruste, Grünkohl und Röstkartoffeln € 27,00 für 2 Gänge. Das Dessert ließ er noch offen.
Bei voll besetztem Restaurant dauerten die Speisen eine Weile. Für uns angemessen und absolut ok.
Mit den Vorspeisen wurden zwei Sorten ofenwarmes und luftiges Brot mit perfekter Kruste serviert.
Zwei Garnelen auf fruchtigem Salat nett, aber ohne weiteren Erinnerungswert.
Die perfekt glasig gebratene Jakobsmuschel, nussiges Aroma. Tadellos. Dazu ein dezentes Tomatensugo. Ohne die Lauchstreifen wäre es besser gewesen, denn die erinnerten an die Strohernte im Spätsommer.
Die Miesmuscheln: Man könnte den Eigengeschmack hervorheben. Mehr war da nicht. Die Muscheln nicht kalt, nicht warm. Es wurde einfach zu wenig Sud im Schälchen angegossen um die launischen Pfahlmuscheln auf Temperatur zu halten.
Ohne Wertung: Ich hoffte auf Schwertmuscheln wie bei Simba47533, denn die habe ich tatsächlich noch nie gegessen. Aber dies ist natürlich abhängig vom Angebot.
Die Auster: Das Highlight! Naturgeschaffen, pur, gut.
Angekündigt Scampi. Der Begriff immer wieder gerne in der Meeresfrüchteabteilung genommen. Beim einfachen Italiener wird Betrug unterstellt, hier erwartete ich nicht die Garnele im Tarnmantel… Faschingszeit… da war sie! Kein Kaisergranat. Aber geschmacklich top, außen knusprig, innen noch leicht glasig. Darunter im Glas ein ganz wunderbarer Linsensalat. Feinste Linsen (Berg- oder grüne Linsen?) mit nussigem Aroma, sehr gut gewürzt.
Mittig dann mein geliebter Pulpo am Spieß, in heißer Bouillabaisse angerichtet. Auch der Tintenfisch leider geschmacklich nicht auf der Höhe. Die kleinen Happen zart, aber geschmacklich mit einem untypisch „modrig“ Ton. Die Kombination mit der gehaltvollen, etwas zu salzigen, Suppe überdeckte den nicht überzeugenden Pulpo.
Da waren mehr Schwächen als erwartet.
Tolle, kleine Vorspeise für meinen Mann: Die knusprige Hummer –Frühlingsrolle hatte wahrlich ein perfekt-saftiges Innenleben! Hummer-Frühlingsrolle mit Rettich
Das kam wohlwollend bei meinem Mann an, inklusive des frischen Rettichs, auf dem die Knusperrolle serviert wurde.
Nicht angekündigt die Gaumenerfrischung vor der Hauptspeise:
Ein Zitronensorbet mit geröstetem Quinoa und Hanföl. Das Zitronensorbet überzeugte mit seiner erfrischenden und ausgewogenen Säure. Zitronensorbet
Das Hanföl, der heimischen Ölmühle Bliesgau, konnte sich leider gegen das Zitrusaroma nicht durchsetzen. Soll aber gesund sein. Der Quinoa, etwas zu stark geröstet, dadurch hart und geschmacksarm. Leicht geröstete Hanfsaat hätte mir da besser gefallen. Beim nussigen und saftigerem Aroma der Hanfsaat kann Quinoa nicht mithalten.
Erfrischt konnte es dennoch an unsere Hauptspeisen gehen.
Auf den ersten Blick ähnelten sie sich, im Detail aber doch verschieden.
Beide Gerichte wurden begleitet von der warmen „Sosse Pistou“, einem Tupfer zartem Kartoffelpürée, Frühlingszwiebel, geschmolzener Tomate, Zucchini, Zuckerschote und Brokkoli. Das Gemüse schlicht und pur mit noch leichtem Biss. So mögen wir es. Separat wurden noch Schälchen mit den Röstkartoffeln gereicht. Die Röstaromen dezent, zum feinen Fisch allerdings so stimmig und mit sehr gutem Geschmack.
Überrascht war ich über den Kabeljau (der vielleicht auch der aktuell erhältliche Skei war). Kabeljau
Im Businessmenü hätte ich nicht mit einer solch reichlichen Portion gerechnet. Ein dickes Stück und somit wunderbar saftig und noch leicht glasig. Dazu Grünkohl in bester Qualität, hier auch noch mit knackiger Struktur.
Mein Wolfsbarsch, auf der Haut kross gebraten, brauchte sich hinter dem großen Bruder Kabeljau nicht verstecken! Filet vom großen Loup de Mer
Zwei saftige Filets. Der Blattspinat mit Pinienkernen versehen und fein abgeschmeckt.
Bei der „Sosse Pistou“ gingen die Geschmäcker auseinander. Meinem Mann gefiel das Zusammenspiel von gutem Öl, Kräutern, Pinienkernen und getrockneten Tomaten.
Mir überlagerten die getrockneten Tomaten alle anderen Geschmäcker des Hauptganges. Grundsätzlich mag ich den Geschmack getrockneter Tomaten, in warmen Öl zum Leben erweckt. Aber eher zu Brot oder Pasta.
Bei den wirklich verlockenden Desserts mussten wir leider passen.
Fazit: Ein toller, entspannter Mittag. Cliff Hämmerle kam noch persönlich zu den Gästen und nahm sich Zeit für ein Gespräch. Dies erfreute uns sehr und wir wertschätzen dieses Engagement nach einem sicherlich stressigem Mittag.
Herr Hämmerle bestätige, dass der Fisch durch das Angebot im „Landgenuss“ mittags und des Sternerestaurant „Barrique“ immer frisch „durchläuft“. Dies glauben wir nach unserem Besuch absolut!
Wir kommen gerne wieder. Falls wieder zur Mittagszeit im „Landgenuss“, würde ich voraussichtlich auch das Businessmenü wählen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist da einfach top.
Oder abends im „Barrique“? Barrique
Es gibt auch Übernachtungsmöglichkeiten im Haus.
Das Hämmerle’s empfängt seine Gäste, wie auch andere Sternerestaurants, in zwei Restaurantbereichen.
Das „Barrique“ mit wunderbaren wechselnden Menüs. Dies ist nur abends geöffnet, so blieb uns die Qual der Wahl erspart.
Im Dezember versuchte ich spontan im „Landgenuss“ mittags zu reservieren. Ich erwartete schon fast, dass wir keinen Platz bekommen. So war es dann auch.
Frau lernt ja dazu. Zweiter Anlauf und Anruf 1 Woche vorab. Der nette Servicemitarbeiter am Telefon fand noch ein Plätzchen für uns!
Pünktlich trafen wir um... mehr lesen
4.0 stars -
"Sauregurkenzeit? Fehlanzeige im Hämmerle‘s!" PetraIODas Hämmerle’s empfängt seine Gäste, wie auch andere Sternerestaurants, in zwei Restaurantbereichen.
Das „Barrique“ mit wunderbaren wechselnden Menüs. Dies ist nur abends geöffnet, so blieb uns die Qual der Wahl erspart.
Im Dezember versuchte ich spontan im „Landgenuss“ mittags zu reservieren. Ich erwartete schon fast, dass wir keinen Platz bekommen. So war es dann auch.
Frau lernt ja dazu. Zweiter Anlauf und Anruf 1 Woche vorab. Der nette Servicemitarbeiter am Telefon fand noch ein Plätzchen für uns!
Pünktlich trafen wir um
Geschrieben am 14.01.2020 2020-01-14| Aktualisiert am
19.01.2020
Besucht am 28.11.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Mit dem Weingut Barth verbinden mich sehr viele schöne Erinnerungen, geselligste Abende, gutes Essen und natürlich ebensolcher Wein. Zeit für ein Update.
Hier feierten wir tolle Feste, ich fuhr schon Kollegen … fast nach Hause. Im November 1997 nahm ich einen Kollegen, nach einem betrieblichen Event, im dicksten Nebel mit. Unterwegs sein vollständiger Verlust der Muttersprache und auch eventueller Fremdsprachen. Er konnte mir morgens um 4 Uhr nicht mehr ansatzweise sagen wo er wohnt. Handy? Hatte ich noch nicht. Und ich war irgendwann stocksauer und setzte ihn im beschaulichen Wohnort aus. Mit Erleichterung stellte ich montags im Büro fest: Er lebt noch! Gar nicht nett von mir, er hat es mir aber nicht verübelt.
Genug des Vorgeplänkels, musste mal sein!
Über 20 Jahre später hat sich viel geändert. In Meisenheim ist noch immer mein Arbeitsplatz, von hier habe ich noch immer keinen Chauffeur nach Hause und im Weingut Barth kocht Chefin Antje schon lange nicht mehr selbst. Aktiv sorgt sie für das absolute Wohlfühlambiente innen und außen und hat alles für die Gäste im Blick.
Auch beim Weingut weht inzwischen der Wind der, meines Wissens, 3. Generation. Reinhold Bart übernahm von seinem Vater den Betrieb. Nun führt Sohn Gregor diesen tollen Betrieb weiter, unterstützt von Reinhold.
Ein- bis zweimal im Jahr schaffe ich es mit einer Kollegin zu einem Besuch im Weingut. Fotos habe ich immer mal wieder eingestellt. Dieses Mal klappte es ein zweites Ma(h)l zur Vorweihnachtszeit. Wir reservierten vorab recht kurzfristig.
Pünktlich um 18.00 Uhr trafen wir ein und wurden herzlich begrüßt. Den freundlichen Herrn kannten wir noch nicht, laut Beleg Herr Brendel. Über den Abend betreute er uns ganz wunderbar. Flott, erfrischend herzlich und unkompliziert. Zu Scherzen aufgelegt. Aber fast 40 km nach Hause fahren, damit ich feinen Wein trinken kann, wollte er mich leider nicht.
Sekt vorab? Wein zum Essen?
Unsere Wahl fiel auf den trockenen Winzer-Rieslingsekt. 0,1 l - € 3,40. à Das war hier schon immer so: Die Eigenproduktion der Sekte und Weine wird sehr gästefreundlich angeboten!
Leider, leider nur 1 Glas. Denn der Barth‘sche Sekt kann was! Der Wein auch.
Dazu 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,10. Warum auch immer: Das Wasser konnte mit dem Sekt nicht ansatzweise mithalten.
Meine Kollegin entschied sich, wie von mir erwartet, für das Rumpsteak von der Färse (Qualitätsfleisch aus der Region) mit Dornfelder-Zwiebel-Chutney, Bratkartoffeln und Salat - € 25,90
Und ich wählte das Hirschgulasch mit Spätzle und Rotkraut - € 19,50.
Damit ich auch vorab ein paar Vitamine knabbern konnte, ergänzte ich mit einem Beilagensalat - € 3,90.
Die Wartezeit wurde uns zeitnah mit 2 Sorten Baguette und Kräuterfrischkäse vertrieben. Frisches Baguette und Kräuterfrischkäse
Frisch, nett, unspektakulär. Da sehe ich durchaus kreativere Möglichkeiten den Gast zu überraschen. Ohne mehr Geld in die Hand zu nehmen. Wie wäre es mit einem feinen Traubenkernöl aus der Region zum Baguette? Gefüllte Weinblätter?
Das Jammern zum Gruße hatte bereits mit den Beilagensalaten ein Ende.
Tadellos frischer Salat, Croutons und das leichte Dressing mit nussigen Aromen ist hier immer gut.
Zum Hauptgang ein Wein? … Nein. Der sympathische Herr Brendel wollte uns noch immer nicht nach Hause fahren. Hätten wir mal besser die Zahnbürste eingepackt und uns im Weingut eingebucht!
Kennt Ihr das? Vor solch einem Abend meint man: Das geht doch auch mal ohne Wein! Aber dann sitzt man im tollen WEINGUT und der gute Wein LAGERT! Der will doch verkostet werden!
Unsere Hauptspeisen schmecken auch mit Wasser (seufzst).
Meine Kollegin erhielt ihr Rumpsteak perfekt medium wie bestellt. Zart und geschmacklich sehr gut. Und bei Steaks kennt sie sich aus. Rumpsteak von der Färse
Die Bratkartoffeln mit schönen Röstaromen und mit frischen Frühlingszwiebeln verfeinert. Das Dornfelder-Zwiebel-Chutney interessierte mich sehr und durfte probieren…. Sehr gelungen!
Mein Hirsch war auch nicht umsonst gestorben. Klassisch gute Zubereitung. Ein zartes Schmorgericht wie es sein soll. Hirschgulasch mit Spätzle und Rotkraut
Dazu hausgemachte Spätzle, in Butter geschwenkt und gutes Rotkraut. Klassisch mit Preiselbeeren dazu.
Das war mal wieder ein ganz wunderbarer Abend im Weingut Barth. Man sitzt hier in wirklich schönem und top gepflegtem Ambiente. Innen wie außen. Auszug der Homepage
Die Tische in angenehmen Abständen, ich habe es hier noch nie als zu laut empfunden. Bei diesem Besuch habe ich keine Fotos der Räumlichkeiten gemacht, sie sind aber unter dem Restaurant eingestellt.
Ich glaube, ich muss morgen den nächsten Besuch planen!
P. S. Etwas Wein fand sich rein zufällig im Kofferraum meines inzwischen Ex-Autos.
Mit dem Weingut Barth verbinden mich sehr viele schöne Erinnerungen, geselligste Abende, gutes Essen und natürlich ebensolcher Wein. Zeit für ein Update.
Hier feierten wir tolle Feste, ich fuhr schon Kollegen … fast nach Hause. Im November 1997 nahm ich einen Kollegen, nach einem betrieblichen Event, im dicksten Nebel mit. Unterwegs sein vollständiger Verlust der Muttersprache und auch eventueller Fremdsprachen. Er konnte mir morgens um 4 Uhr nicht mehr ansatzweise sagen wo er wohnt. Handy? Hatte ich noch nicht. Und ich... mehr lesen
4.5 stars -
"Seit fast 30 Jahren fühle ich mich hier willkommen!" PetraIOMit dem Weingut Barth verbinden mich sehr viele schöne Erinnerungen, geselligste Abende, gutes Essen und natürlich ebensolcher Wein. Zeit für ein Update.
Hier feierten wir tolle Feste, ich fuhr schon Kollegen … fast nach Hause. Im November 1997 nahm ich einen Kollegen, nach einem betrieblichen Event, im dicksten Nebel mit. Unterwegs sein vollständiger Verlust der Muttersprache und auch eventueller Fremdsprachen. Er konnte mir morgens um 4 Uhr nicht mehr ansatzweise sagen wo er wohnt. Handy? Hatte ich noch nicht. Und ich
Geschrieben am 28.12.2019 2019-12-28| Aktualisiert am
29.12.2019
Besucht am 30.10.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Für unseren Besuch in Homburg wählte ich vorab 2 Restaurants für ein Mittagessen aus.
Zeitlich ließ es sich leider nicht planen, daher reservierte ich nicht. Die Folge war natürlich, dass der Favorit mittags keinen freien Tisch mehr hatte.
Als zweite Möglichkeit hatte ich das YEDO ausgesucht. Ruhig, aber mitten im Städtchen gelegen.
Also fuhren wir in die Homburger Innenstadt und waren positiv von Parkmöglichkeiten und Einzelhandel überrascht. Klein, überschaubar, vielfältig. Was an diesem Tag noch in einer selten erlebten Shoppingtour für uns endete. So, dass wir eigentlich mit einem roten Teppich bis zu unserem Parkplatz rechneten.
Warum die Sushi-Restaurants immer so dunkel sein müssen, hat sich mir noch nicht erschlossen. Auch hier dachten wir zunächst, es sei geschlossen. .
Die schwere Eingangstüre bewältigt, wurden wir innen freundlich von einer jungen Mitarbeiterin begrüßt. Unseren Platz durften wir wählen und fanden ihn am bodentiefen Fenster. Vor diesem Fenster befand sich auch noch die überdachte Außenbestuhlung des Restaurants, an diesem kalten Tag hatte aber kein Gast das Bedürfnis, außen Platz zu nehmen. .
Die Einrichtung ist passend schlicht. Auch innen recht dunkel gehalten. Aber ansprechende Bilder, stimmige Beleuchtung, Holzvertäfelungen und als Farbtupfer ein großer, bunter, frischer Blumenstrauß! Frische Blumen
Das ist schon eine gelungene Einrichtung für ein japanisches Restaurant.
Die Karten wurden uns gereicht und wir blätterten durch die guten Beschreibungen der Speisen. Gäste mit nicht so großer Erfahrung der japanischen Küche können sich absolut zurecht finden.
Die Gäste werden einleitend freundlich begrüßt und auch der Name des Restaurants wird erklärt: „yedo ist der frühere name der japanischen hauptstadt tokio. wörtlich übersetzt bedeutet das wort „flusstor“.
Unsere Bestellung: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,90 2 Grauburgunder, trocken, 0,2 l - € 4,50
Meine Vorspeise: 2 Stück Sommerrollen mit Garnelen, frischem Salat, Gurken, Koriander, Eierstreifen und Reisnudeln eingerollt mit Reisblättern € 4,50.
Mein Mann wählte die frittierte Variante: 6 Stück Mini Frühlingsrollen. Frisches Gemüse ummantelt mit knusprigen Frühlingsblättern - € 3,00
Für uns beide dazu: Edemame: Japanische Sojabohnen - € 4,20
Da wir frittiertes Sushi (= Crunchy) und die damit verbundenen Saucen nicht mögen, fragten wir, ob es getauscht werden kann. Dies war gar kein Problem und wir überließen es der Küche, was als Ersatz angeboten wird. Blick zur Sushibereitung und offene Küche
Unsere Vorspeisen wurden nach kurzer Wartezeit serviert.
Die kalten Sommerrollen mit würziger Sauce mit Ingwer und Zitronengras, mit frischer Rohkost appetitlich ergänzt.
Mit den Garnelen im Innern wurde etwas gegeizt. Sommerrollen mit Garnelen
Die kleinen, knusprigen, Frühlingsrollen klassisch mit einer süß-sauren Sauce.Gut, wie erwartet, unspektulär. Vegetarische Mini-Frühlingsrollen
Eine große Portion heiße und gesalzende Edemame dazu, perfekt. Edemame
Die Misosuppe wurde aufmerksam ein wenig später, sozusagen als Zwischengang, serviert. Auch sie schmeckte gut und wärmte. Misosuppe
Dies war an diesem recht kalten Tag auch nötig, denn im Yedo war es wirklich kühl.
Dann unser Sushi! Sushi für 2
Auf knorzigem Wurzelholz und Schieferplatte wurde die frische Japanlandschaft serviert und sofort war ich froh, das frittierte Sushi abbestellt zu haben. Ist alles Geschmackssache, aber so gefiel es uns sehr viel besser. Als Ersatz zum Frittierten gab es Inside-Out-Rolls. Alles richtig gemacht.
Wir gaben uns der gemütlichen Schlemmerei hin!
Frische Zutaten, der Sushireis mit guter Konsistenz und angenehmer Säure. Das war handwerklich sehr gut gemacht und schmeckte uns entsprechend gut.
Zu lange hielten wir uns dann nicht mehr auf. Sushi hält sich gekühlt besser, die Gäste machen sich gut gekühlt dann schneller auf den Weg. Die kühle Temperatur im Restaurant habe ich unter "Ambiente " verbucht. Wäre es etwas wärmer gewesen, wären hier 4,5* drin gewesen. Die jungen Mitarbeiter im Service waren alle sehr freundlich und aufmerksam.
Wir zahlten, wurden freundlich verabschiedet und kommen sehr gerne wieder. Gelegenheit haben wir voraussichtlich schon in den nächsten Wochen.
Bitte die Heizung einschalten!
Für unseren Besuch in Homburg wählte ich vorab 2 Restaurants für ein Mittagessen aus.
Zeitlich ließ es sich leider nicht planen, daher reservierte ich nicht. Die Folge war natürlich, dass der Favorit mittags keinen freien Tisch mehr hatte.
Als zweite Möglichkeit hatte ich das YEDO ausgesucht. Ruhig, aber mitten im Städtchen gelegen.
Also fuhren wir in die Homburger Innenstadt und waren positiv von Parkmöglichkeiten und Einzelhandel überrascht. Klein, überschaubar, vielfältig. Was an diesem Tag noch in einer selten erlebten Shoppingtour für uns... mehr lesen
4.0 stars -
"Im Internet vorab gefunden und vor Ort gut getroffen" PetraIOFür unseren Besuch in Homburg wählte ich vorab 2 Restaurants für ein Mittagessen aus.
Zeitlich ließ es sich leider nicht planen, daher reservierte ich nicht. Die Folge war natürlich, dass der Favorit mittags keinen freien Tisch mehr hatte.
Als zweite Möglichkeit hatte ich das YEDO ausgesucht. Ruhig, aber mitten im Städtchen gelegen.
Also fuhren wir in die Homburger Innenstadt und waren positiv von Parkmöglichkeiten und Einzelhandel überrascht. Klein, überschaubar, vielfältig. Was an diesem Tag noch in einer selten erlebten Shoppingtour für uns
Geschrieben am 21.12.2019 2019-12-21| Aktualisiert am
21.12.2019
Der Felschbachhof ist seit Jahrzehnten eine gute Adresse im Kuseler Land.
Nachhaltigkeit, Bio-zertifizierte Küche, Regionalität, Barrierefreiheit. Dies wird im Felschbachhof gelebt.
Ein schöner und verdienter Bericht in der Nahezeitung!
Der Felschbachhof ist seit Jahrzehnten eine gute Adresse im Kuseler Land.
Nachhaltigkeit, Bio-zertifizierte Küche, Regionalität, Barrierefreiheit. Dies wird im Felschbachhof gelebt.
Ein schöner und verdienter Bericht in der Nahezeitung!
stars -
"Felschbachhof wird Nationalparkpartner" PetraIODer Felschbachhof ist seit Jahrzehnten eine gute Adresse im Kuseler Land.
Nachhaltigkeit, Bio-zertifizierte Küche, Regionalität, Barrierefreiheit. Dies wird im Felschbachhof gelebt.
Ein schöner und verdienter Bericht in der Nahezeitung!
Geschrieben am 21.12.2019 2019-12-21| Aktualisiert am
21.12.2019
Ab dem 1. Februar übernimmt die Lohbeck-Gruppe Schloss Rheinfels.
Und dies während eines laufenden Rechtsstreites um die Besitzverhältnisse. Quelle: Rhein-Zeitung, 18.12.19
Ab dem 1. Februar übernimmt die Lohbeck-Gruppe Schloss Rheinfels.
Und dies während eines laufenden Rechtsstreites um die Besitzverhältnisse.
Romantik Hotel Schloss Rheinfels
Romantik Hotel Schloss Rheinfels€-€€€Restaurant, Hotel067418020Schloßberg 47, 56329 Sankt Goar
stars -
"Neuer Burgbesitzer" PetraIOAb dem 1. Februar übernimmt die Lohbeck-Gruppe Schloss Rheinfels.
Und dies während eines laufenden Rechtsstreites um die Besitzverhältnisse.
Geschrieben am 19.12.2019 2019-12-19| Aktualisiert am
19.12.2019
Besucht am 09.12.2019Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 92 EUR
Es stand mal wieder ein Konzertbesuch auf dem Plan. Gemeinsam mit dem Patenkind und ihren Eltern. Für die 10jährige das erste „Erwachsenenkonzert“, entsprechend groß war die Aufregung.
So oft sehen wir uns leider nicht und wir wollten gerne vorher noch ein wenig quatschen. Dies ließ sich prima mit einem gemeinsamen Essen verbinden.
Um rechtzeitig zum Konzertbeginn mit dem Essen fertig zu sein, musste das Restaurant auch schon vor 18.00 Uhr geöffnet haben.
Meine Freundin schlug das „Cheesecake“ vor. Den Namen fand ich zunächst abschreckend, es gibt aber auch „richtiges“ Essen.
Im Cheesecake ist durchgehend ab mittags geöffnet, die Lage war für uns praktisch. Eigene Parkplätze gibt es neben dem Restaurant. Ich kannte das Restaurant vorab nicht, aber die Ergänzung „URBAN“ brachte Aufklärung. Unter diesem Namen gab es schon vor über 20 Jahren in Kaiserslautern, in der Fußgängerzone, ein Restaurant mit italienischer Küche. Dort war ich öfter zu Gast, die frische hausgemachte Pasta war immer klasse.
Meine Freundin hatte die Reservierung vorab übernommen. Diese war auch mehr als nötig.
Bei unserem Eintreffen um 17.30 Uhr waren schon nahezu alle Tische in dem modernen und gepflegten Restaurant belegt. .
Wir wurden freundlich von einer jungen Mitarbeiterin empfangen, die Reservierung abgefragt und zu unserem schön gelegenen Tisch am Rande des Wintergartens begleitet. Die Einrichtung gepflegt und zweckmäßig. .
Die Karten wurden gereicht, erste Getränkewünsche abgefragt.
Ich beschränke mich bei der Beurteilung auf die Wahl meines Mannes und mir. 2 x Tafelwasser, 0, 4 l je € 3,50 2 x Espresso je € 2,20
Als Vorspeise: 2 x Salat-Portion - wahlweise mit Joghurt-Kräuter Dressing oder Balsamico- € 4,00, wir wählten das Balsamico-Dressing. Vorspeisensalat
An den Salaten gab es eigentlich nichts zu kritisieren. Tadellos frische Blattsalate, Rohkost, Gurke und Tomate, dazu ein gelungenes Dressing und eine Baguettescheibe. Lediglich auf die Tütencroutons hätte ich verzichten können.
Die Entscheidung zwischen Pizza und Pasta fiel mir wirklich schwer. Erinnerte ich mich doch gut an die hausgemachte frische Pasta im URBAN.
Tags zuvor gab es bereits Pasta, also Pizza für uns beide.
Für mich: Pizza con Rucola, Tomatensauce, Parma, Parmesan, Käse und frischer Rucola - € 9,90.
Für meinen Mann: Pizza Diavolo, Tomatensauce, Käse, Peperoniwurst (pikant), Paprika, Zwiebeln - € 9,90.
Alle Hauptgerichte wurden miteinander serviert. Die Wartezeiten waren nicht lang, dies passte an diesem Abend für uns auch sehr gut für uns.
Und es zeigte sich mal wieder: Eine richtig gute Pizza ist schwer zu finden. Warum auch immer.
Serviert auf einem klassischen Flammkuchenbrett erinnerte der sehr dünne Teig auch sehr an Flammkuchen. Leider war der Teig auch nur ganz außen knusprig.
Von „diavolo“ war auf der Pizza meines Mannes nicht viel zu spüren. Die Peperoniwurst überzeugte nicht durch Würze, die Wurstränder waren allerding gut gedörrt. Die Röstaromen machten die Pizza leider nicht besser. Pizza Diavolo ohne nennenswerte Schärfe
Meine Pizza war noch fader. Der Rucola reichlich und frisch. Rohe (Treibhaus)Tomaten überzeugen inzwischen selbst im Sommer selten durch tolles Aroma. Hier waren die Tomaten nachträglich mit dem Rucola kalt auf die Pizza gegeben worden. Dafür wurde der Parmaschinken mitgebacken, den hätte ich mir nachträglich frisch auf der Pizza gewünscht. So kann er sein Armoma auf der warmen Pizza entfalten, mitgebacken war er leider völlig überflüssig. Die Folge war eine hauchdünne, geschmacksarme Pizza die noch extrem schnell auskühlte. Pizza Rucola
Für unsere 3 Gäste am Tisch gab es Crepe Feta - € 10,50, Calzone Popeye - € 10,90 und Hähnchenfiletstreifen „Florida“ in feiner Mangosahne und gewürfelten Früchten und Reis - € 12,50 (diese Gerichte ohne Bewertung und ohne Bild, alles aber sehr zufriedenstellend). Dazu diverse Getränke, preislich im üblichen Rahmen.
Die jungen Servicemitarbeiter, sicherlich überwiegend keine ausgebildeten Fachkräfte, waren überaus aufmerksam und freundlich. Sie machten wirklich einen klasse Job. Solcher Service fällt mir immer wieder in Kaiserslautern auf. Und immer dort, wo auch viele amerikanischen Gäste einkehren. Das nenne ich wirklich einen positiven Einfluss.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. Auch von Mitarbeitern, die uns nicht direkt am Tisch bedienten.
Falls wir nochmals hier einkehren, werde ich definitiv zur Pasta greifen.
Chessecake habe ich auf der Karte nicht gesehen oder übersehen.
Es stand mal wieder ein Konzertbesuch auf dem Plan. Gemeinsam mit dem Patenkind und ihren Eltern. Für die 10jährige das erste „Erwachsenenkonzert“, entsprechend groß war die Aufregung.
So oft sehen wir uns leider nicht und wir wollten gerne vorher noch ein wenig quatschen. Dies ließ sich prima mit einem gemeinsamen Essen verbinden.
Um rechtzeitig zum Konzertbeginn mit dem Essen fertig zu sein, musste das Restaurant auch schon vor 18.00 Uhr geöffnet haben.
Meine Freundin schlug das „Cheesecake“ vor. Den Namen... mehr lesen
Cheesecake No 122
Cheesecake No 122€-€€€Restaurant, Partyservice0631 41 41 520Mainzer Straße 122, 67657 Kaiserslautern
3.5 stars -
"Wo Flammkuchen zur Pizza mutiert." PetraIOEs stand mal wieder ein Konzertbesuch auf dem Plan. Gemeinsam mit dem Patenkind und ihren Eltern. Für die 10jährige das erste „Erwachsenenkonzert“, entsprechend groß war die Aufregung.
So oft sehen wir uns leider nicht und wir wollten gerne vorher noch ein wenig quatschen. Dies ließ sich prima mit einem gemeinsamen Essen verbinden.
Um rechtzeitig zum Konzertbeginn mit dem Essen fertig zu sein, musste das Restaurant auch schon vor 18.00 Uhr geöffnet haben.
Meine Freundin schlug das „Cheesecake“ vor. Den Namen
Geschrieben am 14.12.2019 2019-12-14| Aktualisiert am
14.12.2019
Auf der Rückfahrt von Heidelberg erinnerte ich mich an die Ankündigung zur Eröffnungsfeier der Stadtmühle in der Nahe-Zeitung.
Die Winzerfamilie Schauß (https://www.weingut-schauss.de) eröffnete an diesem Tag im frisch renovierten Jugendstilhaus ihr Hotel-Restaurant Stadtmühle.
Wir fuhren also auf dem Heimweg nicht an Monzigen vorbei und beschlossen spontan uns das Haus anzusehen.
Zudem war GastroGuidekollege Carsten1972 schon an der Übernachtungsmöglichkeit mit unmittelbarem Weinzugriff interessiert. Ihn hatte ich schon im September mit Informationen versorgt.
Bei unserem Eintreffen war das schöne und schön gelegene Haus schon gut besucht. .
Alle Gäste wurden mit einem Glas Secco vom Weingut Schauß begrüßt. Wäre er gut gekühlt gewesen, hätte er sicherlich sehr viel besser geschmeckt.
Außen war eine Theke eingerichtet. Hier konnten die Gäste weitere Getränke, darunter natürlich die eigenen Weine, bestellen. .
Im Haus wurden wir freundlich von Frau Schauß begrüßt und konnten uns im Haus umsehen.
Das komplette Haus wurde komplett renoviert. Die Räume alle sehr hell und schlicht gehalten. Mir fehlten ein paar Bilder an den Wänden. Fotos vom Wingert, der Weinreben, vom Weinkeller kann ich mir hier sehr gut vorstellen. .
Ich bin mir sicher, dass sich an der Gestaltung noch was ändert. Familie Schauß wollte nun wohl einfach eröffnen.
Die Zimmer / Ferienwohnung, alles sehr ansprechend, hell und freundlich.
Zur Eröffnung lag eine kleine Speisekarte aus. 2 kleine und 2 größere Gerichte. Die Küche sollte sich schließlich auch erst einmal einspielen können. Kleine Karte am Eröffnungstag
Von unserem reichlichen Mittagessen in Heidelberg waren wir noch gut gesättigt. So entschieden wir uns für die beiden kleinen Gerichte.
Spundekäs zu € 4,20 und Trilogie von kleinen Köstlichkeiten zu € 3,50.
Die Gäste konnten Ihre Wünsche an der Theke aufgeben und dort wenig später abholen.
Im regulären Restaurantbetrieb wird natürlich am Tisch bedient.
In der Zwischenzeit holte ich uns noch 2 Gläschen Wein außen an der Theke. Leider waren auch hier die Weine wieder deutlich zu warm. Das darf einem Winzer nicht passieren und trübte den Genuss des Tröpfchens. Eine Flasche Mineralwasser noch dazu, diese war deutlich besser gekühlt.
Unsere kleinen Speisen sahen gut aus.
Der Spundekäs sehr cremig, gut abgeschmeckt und mit kleinen frischem Grünzeug nett angerichtet. Spundekäs mit kleinen Brezeln, Salatgarnitur und roter Zwiebel
Die kleinen Köstlichkeiten auch nett angerichtet. Die luftige Spinat-Lachsrolle auf Baguette gefiel mir am besten. Die 3 Gebäckstückchen allerdings wohl nicht hausgemacht sondern zugeliefert und aufgebacken. Das fand ich für den ersten Eindruck schade. Auch dass die Salatgarnitur ohne jedes Dressing (vielleicht in der Hektik vergessen) serviert wurde. Trilogie von kleinen Köstlichkeiten
Preislich gab es natürlich nix zu meckern.
Wir trafen noch Bekannte die im Ort wohnen. Die Monzinger sind sehr froh über die Eröffnung des Hauses, das verstehe ich sehr gut.
Wir werden gerne wiederkommen, sicherlich hat sich inzwischen schon Vieles eingespielt.
Leider ist auf der Homepage (noch) keine Speisekarte einsehbar. Nach der Beschreibung des Zeitungsartikels sollte aber jeder Gast was finden. Es soll Fleisch- und Fischgerichte geben, auch Vegetarisches.
Auf der Rückfahrt von Heidelberg erinnerte ich mich an die Ankündigung zur Eröffnungsfeier der Stadtmühle in der Nahe-Zeitung.
Die Winzerfamilie Schauß (https://www.weingut-schauss.de) eröffnete an diesem Tag im frisch renovierten Jugendstilhaus ihr Hotel-Restaurant Stadtmühle.
Wir fuhren also auf dem Heimweg nicht an Monzigen vorbei und beschlossen spontan uns das Haus anzusehen.
Zudem war GastroGuidekollege Carsten1972 schon an der Übernachtungsmöglichkeit mit unmittelbarem Weinzugriff interessiert. Ihn hatte ich schon im September mit Informationen versorgt.
Bei unserem Eintreffen war das schöne und schön gelegene Haus schon gut... mehr lesen
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"Eröffnung und Tag der offenen Tür!" PetraIOAuf der Rückfahrt von Heidelberg erinnerte ich mich an die Ankündigung zur Eröffnungsfeier der Stadtmühle in der Nahe-Zeitung.
Die Winzerfamilie Schauß (https://www.weingut-schauss.de) eröffnete an diesem Tag im frisch renovierten Jugendstilhaus ihr Hotel-Restaurant Stadtmühle.
Wir fuhren also auf dem Heimweg nicht an Monzigen vorbei und beschlossen spontan uns das Haus anzusehen.
Zudem war GastroGuidekollege Carsten1972 schon an der Übernachtungsmöglichkeit mit unmittelbarem Weinzugriff interessiert. Ihn hatte ich schon im September mit Informationen versorgt.
Bei unserem Eintreffen war das schöne und schön gelegene Haus schon gut
Geschrieben am 10.12.2019 2019-12-10| Aktualisiert am
11.12.2019
Besucht am 12.09.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Ohne GastroGuide hätten wir dieses schöne Ausflugsrestraurant sicherlich nicht entdeckt!
Seit Weihnachten 2018 wartete ein GastroGuide-Gutschein auf seine Einlösung. Leider gibt es bisher noch kein Restaurant im GastroGuide-Pool in unserer Nähe.
Ein Termin in Heidelberg stand an und mir fiel ein, dass es dort ein Restaurant gibt, welched dem GastroGuide-Gutscheinpool angehört.
Ich reservierte sicherheitshalber vorher telefonisch. Der nette Herr am Telefon bestätigte die Reservierung. Und auch, dass die GastroGuide-Gutscheine gerne angenommen werden.
Zur Mittagszeit machten wir uns dann auf den Weg. Dank des Navis fanden wir auch die Schenke, mitten im Wald. Gut beschildert ist der Weg zur Schenke nicht, zwischenzeitlich dachten wir schon, komplett auf dem Holzweg zu sein.
Der Waldweg, immer leicht bergauf, war richtig und Parkplätze stehen zahlreich an der Schenke zur Verfügung.
Sicherlich auch zum Großteil für Wanderer. Schöne Lage!
Idyllisch gelegen, mitten im Grünen. Ein riesiger Biergarten, teils überdacht, umgibt die Waldschenke. Für Kinder gibt es einen kleinen Spielplatz. .
An diesem Donnerstag Mittag war eine Reservierung nicht nötig. Die vielen Plätze lassen aber auf ein beliebtes Ausflugslokal schließen.
Wir wurden freundlich von einem jungen Mitarbeiter begrüßt und durften unter den freien Tischen wählen. Wunderschönes Wetter, wir fanden unseren Tisch auf der etwas bequemer bestuhlten Terrasse. .
Die ordentlich gedruckte Speisekarte mit dem Hinweis „gratis zum Mitnehmen“ bietet mehr als Speisen und Getränke. Informationen rund ums Haus, eine Karte für Wanderer und Mountainbiker, Hinweis zur Buslinie und dem Ersthelfer-Defribrillator (als Ersthelfer fällt einem dies auf) für jeden Gast zugänglich mitten im Gastraum. Das machte schon mal alles einen mehr als guten Eindruck, inklusive der nicht unwichtigen Speisekarte. Die Karte für den Gast!
Wir bestellten gegen den großen Durst: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,50 1 Distelhäuser Weizenbier alkoholfrei, 0,5 l - € 4,00 1 Fürstenberg Pils alkoholfrei, 0,33 l – 2,60
Die Getränke wurden schnell serviert und wir gaben unsere Speisenwünsche auf. Gut gekühlt!
Für mich: 1 Beilagensalat vom Buffet - € 3,50 als Vorspeise.
Als Hauptgang entschied ich mich für eines der Wildschweingerichte vom heimischen Heiligenberg: 180 g Wildschweinrückensteak (medium gebraten) mit hausgemachten Spätzle, Preiselbeeren, Waldpilzen und frischem Rotkraut - € 24,90
Mein Mann wählte die Semmelknödel mit frischen Pfifferlingen in Rahmsauce, Salat vom Büffet - € 12,90
Unsere Salate holten wir im Restaurantnebenraum vom kleinen aber ausreichendem Salatbuffet. Salatbufett, klein und fein
Die Auswahl frisch und appetitlich. Lediglich die engen Terrinen finde ich etwas unpraktisch um den Salat später daraus zu essen. Eine offenere Schale gefällt mir deutlich besser, aber für € 3,50 muss man sich nicht am Porzellan stören. Auf einem Teller kann der Gast fotogener anrichten :-)
Die Gasträume sind rustikal, gemütlich und gepflegt. Eine Waldschenke eben und das passt!
Kurz nachdem wir unsere Salate verspeist hatten, wurden die Hauptgerichte serviert.
Scheiben vom perfekt rosa (sous vide rückwärts gebraten?) gegarten Wildschweinrücken. Dazu goldgelbe Spätzle und Preiselbeeren im Glasschälchen. 180 g Wildschwein waren sicherlich untertrieben, damit der Teller nicht zu voll wurde, gab es das Rotkraut separat. Die Waldpilze? Fehlten. Merke ich aber erst jetzt beim Schreiben. Wildschweinrücken, Spätzle, Preiselbeeren
Begeistert war ich vom wirklich zarten und auf den Punkt gegarten Fleisch. Dazu ein stimmiges Sößchen. Die Spätzle gut. Das Rotkraut gut, aber etwas fade. Hätte etwas besser abgeschmeckt werden können. Rotkraut zum Wildschwein
Trotzdem: Grundsolide, ordentliche Arbeit der Küche.
Im gusseisernen Pfännchen wurde meinem Mann ein Riesensemmelknödel mit qualitativ sehr guten Pfifferlingen serviert. Das sah nicht nur appetitlich aus, es schmeckte auch rundum gut. Da blieb nichts über. Die Rahmsauce zu den Pfifferlingen unverfälscht und gut. Auch der Semmelknödel überzeugte voll und ganz. Semmelknödel mit frischen Pfifferlingen in Rahmsauce
Inzwischen waren wir dermaßen gechillt und nur noch im Entspannungsmodus. Eigentlich wollten wir noch in die Innenstadt…
… stattdessen gefiel meinem Liebsten das Dessert, welches der freundliche und aufmerksame Servicemitarbeiter anbot:
Ofenwarmer Apfelstrudel mit hausgemachter Vanillesosse € 5,90.
Der Strudel, dem ich kein hausgemacht, aber hausgewärmt in guter Qualität gebe, wurde mit Vanillesauce und ein wenig „Beerendrumherum“ serviert. So ein zufriedener Mann macht auch der "unsüßen" Frau Freude! Ofenwarmer Apfelstrudel mit Vanillesauce
Mit der Einlösung des Gutscheines Danke!
hatten wir einen tollen Mittag für + € 8,30 + Trinkgeld.
Statt Stadtbesuch entschieden wir uns zu einem kleinen Verdauungsspaziergang. Die Thingstätte und die Klosterruine St. Michael waren sehr sehenswert.
Ein schöner Abschluss einer sehr gelungenen GastroGuide-Gutschein-Danke-Jens-Premiere!
Auch ohne Gutschein kommen wir gerne wieder!
Ein freundliches Haus. Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen.
Nicht nur Zweibeiner werden nett empfangen. Unsere treuen Hundegefährten werden dreisprachig mit Wassernapf begrüßt! Wo gibt’s denn sowas :-) Hundebar
Ohne GastroGuide hätten wir dieses schöne Ausflugsrestraurant sicherlich nicht entdeckt!
Seit Weihnachten 2018 wartete ein GastroGuide-Gutschein auf seine Einlösung. Leider gibt es bisher noch kein Restaurant im GastroGuide-Pool in unserer Nähe.
Ein Termin in Heidelberg stand an und mir fiel ein, dass es dort ein Restaurant gibt, welched dem GastroGuide-Gutscheinpool angehört.
Ich reservierte sicherheitshalber vorher telefonisch. Der nette Herr am Telefon bestätigte die Reservierung. Und auch, dass die GastroGuide-Gutscheine gerne angenommen werden.
Zur Mittagszeit machten wir uns dann auf den Weg. Dank des Navis... mehr lesen
Waldschenke Heiligenberg
Waldschenke Heiligenberg€-€€€Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel062214385649Auf dem Heiligenberg 1, 69121 Heidelberg
4.5 stars -
"Dankeschön! Eine tolle Entdeckung dank des GastroGuide-Gutscheines!" PetraIOOhne GastroGuide hätten wir dieses schöne Ausflugsrestraurant sicherlich nicht entdeckt!
Seit Weihnachten 2018 wartete ein GastroGuide-Gutschein auf seine Einlösung. Leider gibt es bisher noch kein Restaurant im GastroGuide-Pool in unserer Nähe.
Ein Termin in Heidelberg stand an und mir fiel ein, dass es dort ein Restaurant gibt, welched dem GastroGuide-Gutscheinpool angehört.
Ich reservierte sicherheitshalber vorher telefonisch. Der nette Herr am Telefon bestätigte die Reservierung. Und auch, dass die GastroGuide-Gutscheine gerne angenommen werden.
Zur Mittagszeit machten wir uns dann auf den Weg. Dank des Navis
Geschrieben am 07.12.2019 2019-12-07| Aktualisiert am
24.01.2020
Besucht am 01.09.2019Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 122 EUR
Der „Saarschmecker“ schreibt nicht mehr bei GastroGuide, ich kann ihn leider nicht reanimieren. Aber unser Kontakt besteht nach wie vor perfekt, das zählt. Also versuche ich einen Teil des Saarlandes gastronomisch einzuschließen.
Endlich wollten wir uns mal wieder treffen. Der „Saarschmecker“ schlug den Ochsen in St. Wendel vor. Wunderbar, dass Simba47533 genau zu dieser Zeit eine Rezi veröffentlichte… und wir von einem Besuch absahen.
2. Wahl in St. Wendel: Da Anna.
Wir holten die „Saarschmeckers“ zu Hause ab und fuhren weiter nach St. Wendel. Das gewählte Restaurant war auch für die "Saarschmeckers" Neuland.
Das kleine quirlige Städtchen überzeugt immer wieder mit ausgehfreudigem Publikum. Die Nähe zu Frankreich spiegelt sich in der Lebenseinstellung. „Ein Baguette unterm Arm und der Tag gehört Dir!“
Dank der Ortskundigkeit des Saarschmeckers fand sich ein kostenloser Parkplatz und den kleinen Spaziergang durch den lebhaften gastronomischen St.-Wendel-Kern konnte man bei bestem Wetter durchaus genießen.
Über wenige Stufen des ansehnlichen Hauses gelangten wir ins Innere des Restaurants. .
Unsere Reservierung wurde abgefragt und wir wurden zum reservierten Tisch im angenehm unterteilten Restaurant begleitet. Schnell war klar: Die Geräuschkulisse im gediegenen Restaurant bleibt sicherlich im Rahmen. Dies bestätigte sich absolut während unseres Besuches.
Der schlichte Holzrisch mit frischer Rose, Teelicht, Papierserviette samt Besteck, Salz- und Pfeffermühle für uns eingedeckt. .
Die Speisekarten wurden gereicht und das junge Mädel im Service notierte schon mal 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,80
für uns. Eine weitere Flasche folgte.
Wir stöberten in der Speisekarte. Diese nicht überladen und trotzdem vielfältig. Da sollte jeder Gast fündig werden. Das „da-Anna-Team“wird zur schriftlichen Begrüßung namentlich benannt mit der Ergänzung „sowie unsere bezauberten Schüler & Studenten, die uns nach Bedarf unterstützen“. Bei unserem Besuch war wohl ein solcher „Bedarfstag“, freundlich waren die jungen Leute auf jeden Fall und bemühten sich den Anforderungen gerecht zu werden.
Wir mussten die junge Dame zwei Mal vertrösten um unsere Speisen aufzunehmen. Das „Fingerspitzengefühl“, Gäste doch erst einmal ankommen und lesen zu lassen, fehlte leider.
Kurz nachdem wir unsere Wünsche benannt hatten, wurde ein „Küchengrüßlein“ auf der Schiefertafel serviert. Pro Gast ein Brothäppchen mit einem gut gewürzten Kalbstatar.
Ein Wein durfte zum Essen nicht fehlen.
Mein Mann wählte den 2018er Grauburgunder von Markus Schneider, Pfalz, trocken, 0,2 l - € 7,50.
Ich entschied mich für den 2018er Riesling, Weingut Van Vloxem, Saar, trocken, 0,2 - € 6,90.
Beide Weingüter kennen wir, da machten wir keinen Fehler.
Die Saarschmeckers entschieden sich für die Vorspeise für 2:
Antipasti Misti – gemischte Vorspeise für 2 Personen - € 12,50 (lt. Homepage inzwischen € 13,50) Antipasti Misti
Die Beiden waren zufrieden mit Ihrer Vorspeise. Die Komponenten durchaus auf 2 Personen ausgelegt, außer beim Vitello Tonnato.
Mein Mann wählte seine Lieblingsvorspeise:
Carpaccio: hauchzarte Scheiben vom Rinderfilet, Parmesansplitter, Wildkräuter & Olivenöl € 10,50 (lt. Homepage inzwischen € 12,50) Rindercarpaccio
Das Carpaccio war ganz klassisch zubereitet. Statt Wildkräuter gab es Rucola. Gutes Olivenöl rundete den Geschmack ab und zum Glück wurde auf Balsamicoschmierereien verzichtet.
Fündig wurde ich als Vorspeise mit Gratinierten Grünschalmuscheln, Tomatensauce, Parmesan, Knoblauch - € 8,50. Aktuell auf der Homepage nicht zu finden. Warum auch immer? Gratinierten Grünschalmuscheln
Die Grünschalmuscheln wurden ebenfalls mit Rucola angerichtet. Geschmacklich wenig gewürzt, ein leicht muffiger Geschmack der Muscheln war nicht zu verkennen. So verzichtete ich darauf, meinem Freund Saarschmecker probieren zu lassen. Im Nachhinein betrachtet, für ihn sicherlich eine gute Entscheidung.
Zu unseren Vorspeisen wurde frisches und luftiges Ciabatta gereicht.
Unsere Hauptspeisen wurden miteinander und heiß serviert.
Herr Saarschmecker: Pizza Diavolo - € 8,40
» Tomatensauce — Mozzarella — ital. Edelsalami — Zwiebeln — Knoblauch (scharf) Pizza Diavolo
Herr PetraIO: Pizza Vanni Speziale - € 11,50
» Tomatensauce — Mozzarella — Gorgonzola — pikante ital. Salami — Knoblauch
(leicht scharf) Pizza Vanni Speziale
Beide Herren äußerten sich, dass sie die angekündigte Schärfe vermissen. Auch der extrem dünne Pizzaboden erinnerte eher an einen Flammkuchen-Fertigrohling. Entsprechend schnell kühlten die Teigfladen aus.
Bei Frau Saarschmecker und PetraIOs Tagliatelle Bolognese - € 9,50
» Rind- und Kalbfleisch, Tomate, Sellerie, Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter -Familienrezept-
wurden hohe Erwartungen angesetzt. Tagliatelle Bolognese
Die Tagliatelle schön al dente, damit war das Lob für dieses Gericht erreicht. Ich bin kein Fan von riesigen Saucenmengen die alles ertränken. Aber dieses Gericht war viel zu trocken und fade. So eine richtig handwerklich gut gemachte und lang eingekochte Bolognese war dies nicht. Es gibt wohl auch nicht so gute Familienrezepte.
Auch die Preise der Hauptspeisen inzwischen erhöht, zum Teil nicht unerheblich. Allerdings wird die Bolognese jetzt mit Demeter Rindfleisch vom Bornwiesenhof zubereitet. Und nicht mehr nach „Familienrezept“, sondern nach dem Rezept der Uroma! Es geht doch nichts über eine große italienische Familie! Der angeraute schwarze Teller verhielt sich so wie Schieferplatten. Das Besteck kratzte und machte unangenehme Geräusche. Schick, aber vollkommen an der Praxis vorbei.
Zu den Toiletten geht es über eine Treppe in den Keller. Renovierungsbedarf deutlich vorhanden. Zwei Kabinen bei den Damen, die Türe der freien Kabine total verzogen und ließ sich nicht verriegeln. Ich wartete dann, bis die zweite Kabine frei wurde. Eine der „bezaubernden“ Mitarbeiterinnen, die die Kabine verließ wunderte sich wohl nicht, warum ich warte. Und ließ mir dann auch den leeren Papiertuchspender zurück. Gepflegt und aufmerksam geht anders.
Es war ja noch ein richtig schöner warmer Spätsommertag. Leider ließen sich die Fenster in dem kleinen Nebenraum nicht öffnen, die Lüftung wohl außer Betrieb. Die Luft wurde im Laufe des Abends nicht besser, so zahlten wir recht bald nach dem Essen.
Ein Rechnungsausdruck gestaltete sich zum Abschluss als schwierig. Nach ein wenig „hin und her“ war dann ein Info-Komplettausdruck für unseren 4erTisch doch noch möglich.
Das Beste dann auf der Heimfahrt, kurz nachdem wir die Saarschmeckers zu Hause absetzten: Heftiges Unwohlsein und Magenschmerzen bei mir. War ich froh, als wir zu Hause ankamen! Nach ca. 1 Stunde ging es besser. Ich war die Einzige von uns, die sicherlich bedingt durchs Essen Probleme hatte. Die Grünschalmuscheln wurden als Tatverdächtige auserkoren, denn nur ich aß diese. Glück für den Saarschmecker, der nicht probieren durfte. Und vielleicht der Grund, warum sie auf der aktuellen Karte nicht mehr zu finden sind. Wobei mir dies bei Tiefkühlware unverständlich ist.
Fazit: Viel Luft nach oben. Nach St. Wendel brauchen wir dafür nicht extra zu fahren.
Der „Saarschmecker“ schreibt nicht mehr bei GastroGuide, ich kann ihn leider nicht reanimieren. Aber unser Kontakt besteht nach wie vor perfekt, das zählt. Also versuche ich einen Teil des Saarlandes gastronomisch einzuschließen.
Endlich wollten wir uns mal wieder treffen. Der „Saarschmecker“ schlug den Ochsen in St. Wendel vor. Wunderbar, dass Simba47533 genau zu dieser Zeit eine Rezi veröffentlichte… und wir von einem Besuch absahen.
2. Wahl in St. Wendel: Da Anna.
Wir holten die „Saarschmeckers“ zu Hause ab und fuhren weiter nach... mehr lesen
Trattoria da Anna
Trattoria da Anna€-€€€Restaurant06851 974 24 38Balduinstraße 3, 66606 Sankt Wendel
2.5 stars -
"Ein schöner Abend in bester Gesellschaft. Das Restaurant hat „Luft nach oben“." PetraIODer „Saarschmecker“ schreibt nicht mehr bei GastroGuide, ich kann ihn leider nicht reanimieren. Aber unser Kontakt besteht nach wie vor perfekt, das zählt. Also versuche ich einen Teil des Saarlandes gastronomisch einzuschließen.
Endlich wollten wir uns mal wieder treffen. Der „Saarschmecker“ schlug den Ochsen in St. Wendel vor. Wunderbar, dass Simba47533 genau zu dieser Zeit eine Rezi veröffentlichte… und wir von einem Besuch absahen.
2. Wahl in St. Wendel: Da Anna.
Wir holten die „Saarschmeckers“ zu Hause ab und fuhren weiter nach
Besucht am 25.08.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Den Richtershof besuchten wir seit unserem ersten Besuch 2015 sicherlich schon 4 – 5 Mal. Der Grund liegt nahe: Es ist einfach immer gut und stimmig. Ambiente, Service, Essen enttäuschte uns noch nie. Da kommt man immer wieder gerne.
Also Zeit für ein Update!
An diesem sonnigen Sonntag im August war auch ohne Reservierung noch ein Platz im wunderschönen Garten für uns frei. Dieser Restaurantbereich des Hotels wird unter dem Namen „Remise“ geführt.
Die Platzwahl gestaltete sich dennoch schwierig. Durch die schon tief stehende Sonne boten die reichlich vorhandenen Sonnenschirme nur wenig Deckung. Schlicht und praktisch die Glastische im Außenbereich, nur leider heizen sich die Glasplatten auch unangenehm auf. .
Wir fanden dann ein schattiges Plätzchen und die junge Servicemitarbeiterin reichte uns die Speisekarten.
1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l zu gehobenen € 7,50. Alkoholfreier und erfrischender Aperitif „Green Garden“ - € 4,50.
Während wir uns der Speisekarte widmeten, wurden unsere gut gekühlten Getränke serviert.
Wenig später dann noch frisches Brot mit luftig aufgeschlagener Frischkäsecreme. Kleiner Gruß
Vorab wählte ich den Vorspeisensalat Richtershof. Bunte Blattsalate und Rohkost der Saison mit Cranberries, Walnüssen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, Hirtenkäse und fruchtigem Himbeerdressing - € 8,90.
Nicht zum ersten Mal bestellte ich diesen bunten Salat mit dem feinen Himbeerdressing und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Vorspeisensalat Richtershof
Mein Mann entschied sich als Vorspeise für die Rotgarnelen aus Wildfang in Olivenöl, Chili, Knoblauch, Olive & Tomate - € 15,90.
Die Garnelen verströmten nach dem Servieren schon ein tolles Krustentieraroma. Die Garnelen auf den Punkt, innen noch leicht glasig, gegart. Sehr gutes Olivenöl, am Knoblauch wurde nicht gespart. Ein sehr guter sommerlicher Auftakt.
Brot, das hier wirklich immer ganz ausgezeichnet schmeckt, wurde zu den Vorspeisen nachgereicht.
In der Abendsonne warteten wir auf unsere Hauptspeisen.
Die freundlichen Servicemitarbeiter servierten diese nach passender Wartezeit.
Ragout vom heimischen Reh, mit Preiselbeere und Birne, gebratene Pfifferlinge und Brotauflauf - € 21,90.
Dazu für mich ein 2017er Riesling vom grauen Schiefer, trocken vom Weingut Leo Fuchs, Mosel, 0,2 l - € 7,60.
Das Ragout im separaten Schälchen war klassisch zubereitet und gut abgeschmeckt. Der Brotauflauf innen schön locker, von außen nochmals kurz angebraten. Sehr passend zu dem Ragout. Semmelknödel mal anders! Die Pfifferlinge von sehr guter Qualität. Der Klassiker dazu: Birne gefüllt mit Preiselbeeren. Die Birne allerdings in Miniaturausführung, das gefiel mir ausgesprochen gut.
Im tiefen Teller wurde meinem Mann serviert: Pfifferlinge á la Creme mit Brotauflauf, grünem Spargel und Tomate - € 16,90.
Mein Mann wählte den feinherben Rosé vom Moselweingut Ludger Veit, 0,2 l - € 6,50 dazu.
Mein Mann war mit seinem Gericht auch sehr zufrieden. Auch hier dezent, aber sehr gut abgeschmeckt. Die Pfifferlinge noch schön im Biss. Einziger, aber nicht unwesentlicher Kritikpunkt: Der Brotauflauf ging sprichwörtlich unter und weichte in der Rahmsauce auf. Pfifferlinge á la Creme mit Brotauflauf
Da wäre es schön gewesen, die Pfifferlinge auch im separaten Schälchen zu servieren.
Die junge Servicemitarbeiterin wollte unseren „Tipp“ gerne an die Küche weitergeben.
Das war mal wieder ein schöner Abschluss des Wochenendes.
Wir wurden freundlich verabschiedet, machten uns auf die Heimfahrt und kommen gerne wieder!
Den Richtershof besuchten wir seit unserem ersten Besuch 2015 sicherlich schon 4 – 5 Mal. Der Grund liegt nahe: Es ist einfach immer gut und stimmig. Ambiente, Service, Essen enttäuschte uns noch nie. Da kommt man immer wieder gerne.
Also Zeit für ein Update!
An diesem sonnigen Sonntag im August war auch ohne Reservierung noch ein Platz im wunderschönen Garten für uns frei. Dieser Restaurantbereich des Hotels wird unter dem Namen „Remise“ geführt.
Die Platzwahl gestaltete sich dennoch schwierig. Durch die schon tief... mehr lesen
4.0 stars -
"Immer wieder eine Einkehr wert!" PetraIODen Richtershof besuchten wir seit unserem ersten Besuch 2015 sicherlich schon 4 – 5 Mal. Der Grund liegt nahe: Es ist einfach immer gut und stimmig. Ambiente, Service, Essen enttäuschte uns noch nie. Da kommt man immer wieder gerne.
Also Zeit für ein Update!
An diesem sonnigen Sonntag im August war auch ohne Reservierung noch ein Platz im wunderschönen Garten für uns frei. Dieser Restaurantbereich des Hotels wird unter dem Namen „Remise“ geführt.
Die Platzwahl gestaltete sich dennoch schwierig. Durch die schon tief
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Das „Barrique“ mit wunderbaren wechselnden Menüs. Dies ist nur abends geöffnet, so blieb uns die Qual der Wahl erspart.
Im Dezember versuchte ich spontan im „Landgenuss“ mittags zu reservieren. Ich erwartete schon fast, dass wir keinen Platz bekommen. So war es dann auch.
Frau lernt ja dazu. Zweiter Anlauf und Anruf 1 Woche vorab. Der nette Servicemitarbeiter am Telefon fand noch ein Plätzchen für uns!
Pünktlich trafen wir um 12.45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein ein.
Das Restaurant voll besetzt, nur 1 Tisch war noch frei. Dieser natürlich auch reserviert.
Unsere Reservierung wurde abgefragt. Zwischen den beiden freien Tischen durften wir wählen. Sehr nett und so fanden wir unseren ruhiger gelegenen Tisch. „In der Ecke“ kann es durchaus positiv sein!
Trotz zahlreicher Gäste war es nicht zu laut, die Tische in angenehmen Abständen. Die Einrichtung hell und gepflegt, wir fühlten uns wohl. Dazu trugen sicherlich auch die bequeme Bestuhlung bei.
Alle Räumlichkeiten befinden sich ebenerdig.
Aufmerksam wurden wir auf das Restaurant von Cliff Hämmerle über Simba47533s Rezi 2017. Lange gemerkt. Lange gedauert. Sehr gelohnt. Soviel kann ich vorweg nehmen.
Die Speisekarte schaute ich mir selbstverständlich vorab online an und stellte entzückt fest: Die „Fruits de mer“ sind noch immer auf der Karte. Denn wegen dieser Vorspeise blieb mir Simbas Rezi so lange im Gedächtnis (es gibt Erinnerungen die ich spätestens einen Tag später lösche!).
Über unseren entspannten Mittag begleitete uns im Service eine dunkelhaarige Mitarbeiterin deren Name leider im Verborgenen bleibt. Vorerst. Rundum für uns perfekt. Aufmerksam, beratend, unkompliziert. „Bediener 1“ lt. Beleg, diesen Titel verdiente sie wahrlich nicht!
Die Speisekarte wurde gereicht. Dazu die separate Karte mit dem Business-Menü.
Erste Getränkewünsche wurden abgefragt und ein Aperitif angeboten. Versorgt wurden wir umgehend.
Wie immer für uns 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,40.
Die Aperitifempfehlung
Hausgemachter Basilikum-Minze-Sirup, aufgefüllt mir Crémant und grünem Apfel - € 7,50.
nahm ich gerne an. Nachdem mir glaubhaft versichert wurde, der Aperitif sei nicht süß! War er nicht und Basilikum ist mein Lieblingskraut. Da konnte nichts schief gehen, war auch so.
Mein Mann entschied sich für die alkoholfreie Empfehlung: Crodino - € 5,50. Leicht an Campari-Soda erinnernd, geschmacklich gelungen. Ohne Ansage hätten wir nicht sagen können, ob alkoholfrei oder nicht.
Zum Aperitif wurde ein Amuse-Bouche serviert: Rote-Beete-Radieschensuppe im Glas und Mini-Flammkuchen.
Das mit SchäumCHEN garnierte SüppCHEN mundete genauso wie das FlammKÜCHLEIN. Das eingebackene TräubCHEN gab eine schöne fruchtige Note.
Ein Glas Wein sollte zum Essen nicht fehlen.
Mein Mann entschied sich für den Weißburgunder des uns bekannten Winzers Petgen Dahm, Mosel, 0,2 l - € 6,50.
Meine Wahl fiel auf den Blanc de Noir, Weingut Mussler, Pfalz, 0,2l - € 7,50. Beide Weine eine sehr gute Wahl.
So verlockend das Businessmenü auch war: Ich wollte und bestellte als Vorspeise
Fruits de mer vom Pariser Großmarkt – kalt-warm-
Auster fine de claire, Muscheln, Crevettes rosées, Scampi, Pulpo und Coquille St. Jaques - € 20,00.
Und zum Hauptgang: Filet vom großen Loup de Mer, kross gebraten mit Sosse „Pistou“, Spinacino, Kirschtomaten und Röstkartoffeln - € 30,00.
Meinen Mann lachte das Business-Menü an (mich eigentlich auch, aber: FRUITS DE MER! Ich kann auch stur sein!).
Vorspeise: Hummer-Frühlingsrolle mit Rettich
Hauptgang: Kabeljau mit Ingwer-Petersilienkruste, Grünkohl und Röstkartoffeln
€ 27,00 für 2 Gänge. Das Dessert ließ er noch offen.
Bei voll besetztem Restaurant dauerten die Speisen eine Weile. Für uns angemessen und absolut ok.
Mit den Vorspeisen wurden zwei Sorten ofenwarmes und luftiges Brot mit perfekter Kruste serviert.
Die freudige Erwartung auf meine langersehnte Vorspeise wurde nicht vollkommen bestätigt. Optisch war ich begeistert.
Zwei Garnelen auf fruchtigem Salat nett, aber ohne weiteren Erinnerungswert.
Die perfekt glasig gebratene Jakobsmuschel, nussiges Aroma. Tadellos. Dazu ein dezentes Tomatensugo. Ohne die Lauchstreifen wäre es besser gewesen, denn die erinnerten an die Strohernte im Spätsommer.
Die Miesmuscheln: Man könnte den Eigengeschmack hervorheben. Mehr war da nicht. Die Muscheln nicht kalt, nicht warm. Es wurde einfach zu wenig Sud im Schälchen angegossen um die launischen Pfahlmuscheln auf Temperatur zu halten.
Ohne Wertung: Ich hoffte auf Schwertmuscheln wie bei Simba47533, denn die habe ich tatsächlich noch nie gegessen. Aber dies ist natürlich abhängig vom Angebot.
Die Auster: Das Highlight! Naturgeschaffen, pur, gut.
Angekündigt Scampi. Der Begriff immer wieder gerne in der Meeresfrüchteabteilung genommen. Beim einfachen Italiener wird Betrug unterstellt, hier erwartete ich nicht die Garnele im Tarnmantel… Faschingszeit… da war sie! Kein Kaisergranat. Aber geschmacklich top, außen knusprig, innen noch leicht glasig. Darunter im Glas ein ganz wunderbarer Linsensalat. Feinste Linsen (Berg- oder grüne Linsen?) mit nussigem Aroma, sehr gut gewürzt.
Mittig dann mein geliebter Pulpo am Spieß, in heißer Bouillabaisse angerichtet. Auch der Tintenfisch leider geschmacklich nicht auf der Höhe. Die kleinen Happen zart, aber geschmacklich mit einem untypisch „modrig“ Ton. Die Kombination mit der gehaltvollen, etwas zu salzigen, Suppe überdeckte den nicht überzeugenden Pulpo.
Da waren mehr Schwächen als erwartet.
Tolle, kleine Vorspeise für meinen Mann: Die knusprige Hummer –Frühlingsrolle hatte wahrlich ein perfekt-saftiges Innenleben!
Das kam wohlwollend bei meinem Mann an, inklusive des frischen Rettichs, auf dem die Knusperrolle serviert wurde.
Nicht angekündigt die Gaumenerfrischung vor der Hauptspeise:
Ein Zitronensorbet mit geröstetem Quinoa und Hanföl. Das Zitronensorbet überzeugte mit seiner erfrischenden und ausgewogenen Säure.
Das Hanföl, der heimischen Ölmühle Bliesgau, konnte sich leider gegen das Zitrusaroma nicht durchsetzen. Soll aber gesund sein. Der Quinoa, etwas zu stark geröstet, dadurch hart und geschmacksarm. Leicht geröstete Hanfsaat hätte mir da besser gefallen. Beim nussigen und saftigerem Aroma der Hanfsaat kann Quinoa nicht mithalten.
Erfrischt konnte es dennoch an unsere Hauptspeisen gehen.
Auf den ersten Blick ähnelten sie sich, im Detail aber doch verschieden.
Beide Gerichte wurden begleitet von der warmen „Sosse Pistou“, einem Tupfer zartem Kartoffelpürée, Frühlingszwiebel, geschmolzener Tomate, Zucchini, Zuckerschote und Brokkoli. Das Gemüse schlicht und pur mit noch leichtem Biss. So mögen wir es. Separat wurden noch Schälchen mit den Röstkartoffeln gereicht. Die Röstaromen dezent, zum feinen Fisch allerdings so stimmig und mit sehr gutem Geschmack.
Überrascht war ich über den Kabeljau (der vielleicht auch der aktuell erhältliche Skei war).
Im Businessmenü hätte ich nicht mit einer solch reichlichen Portion gerechnet. Ein dickes Stück und somit wunderbar saftig und noch leicht glasig. Dazu Grünkohl in bester Qualität, hier auch noch mit knackiger Struktur.
Mein Wolfsbarsch, auf der Haut kross gebraten, brauchte sich hinter dem großen Bruder Kabeljau nicht verstecken!
Zwei saftige Filets. Der Blattspinat mit Pinienkernen versehen und fein abgeschmeckt.
Bei der „Sosse Pistou“ gingen die Geschmäcker auseinander. Meinem Mann gefiel das Zusammenspiel von gutem Öl, Kräutern, Pinienkernen und getrockneten Tomaten.
Mir überlagerten die getrockneten Tomaten alle anderen Geschmäcker des Hauptganges. Grundsätzlich mag ich den Geschmack getrockneter Tomaten, in warmen Öl zum Leben erweckt. Aber eher zu Brot oder Pasta.
Bei den wirklich verlockenden Desserts mussten wir leider passen.
Fazit: Ein toller, entspannter Mittag. Cliff Hämmerle kam noch persönlich zu den Gästen und nahm sich Zeit für ein Gespräch. Dies erfreute uns sehr und wir wertschätzen dieses Engagement nach einem sicherlich stressigem Mittag.
Herr Hämmerle bestätige, dass der Fisch durch das Angebot im „Landgenuss“ mittags und des Sternerestaurant „Barrique“ immer frisch „durchläuft“. Dies glauben wir nach unserem Besuch absolut!
Wir kommen gerne wieder. Falls wieder zur Mittagszeit im „Landgenuss“, würde ich voraussichtlich auch das Businessmenü wählen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist da einfach top.
Oder abends im „Barrique“?
Es gibt auch Übernachtungsmöglichkeiten im Haus.