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0,3 l Radeberger
Olafs Fischteller
Beilagen
Remoulade und Butter

Unser Tisch
Amuse Gueule
Krustentiersuppe
Schweinebacke
Räucherkartoffel/Beluga-Linsen
Feersisch Entrecote
Kalter Hund
Bienenstich



Innenansicht
Brot & Kräuteraufstrich
Champagner André Clouet
Amuse Bouche: Perlhunhbrust und Zweierlei von Rote Bete
Variation vom Rind
Maki-Sushi von der Fjord Forelle mit Glasnudeln und Koriander
2012 Dr. Loosen Riesling Ürziger Würzgarten Alte Reben GG
Sautierte Calamari mit Ur-Möhren und Salz-Zitronen
Geschmorte Wildschweinkeule mit Zweierlei vom Sellerie
2012 Domaine du Collier Saumur Blanc „La Charpentrie“
Pfifferlingscrèmesuppe mit sous vide gegartem Kalb
Steinbeißer auf Kokos-Perlgraupen „Altem Gemüse“ und Möhrenschaum
Kurz gebratener Tunfisch mit Zwiebelcreme, Koriander-Kartoffeln und milde Chili
Erdbeeren, Erbsen und Minze
Glasierte Aprikosenmousse mit Brombeersorbet
Terrasse

Dickmilch noch ohne Sanddorn
Dickmilch mit Sanddorn





Die Getränkekarte ist klein aber fein. Es gibt TAITTINGER BRUT RÉSERVE, die halbe Flasche für 36 EUR! Tolles Angebot! Je 4 rote und weiße offen und in der Flasche . Z.B. eine Koonunga Hill Shiraz Cabernet, für 28 EUR die Flasche! Ich entschloss mich allerdings zu einem Brooklyn IPA, das mir die nette Bardame sofort perfekt temperiert brachte. Der Bestellprozess erinnert stark an Gosch. Man bestellt an der Bar, bezahlt und bekommt einen Summer, der einen informiert wenn die Speisen abholbereit sind. Neben dem Bier bestellte ich ein Dry Aged Rumpsteak (250g) rare. Wie so oft hierzulande wurde auch hier der Begriff „rare“ mit „medium“ gleichgesetzt. Dem konnte ich aber mit „english“ entgegen wirken. Das Fleisch kommt aus der Landschlachterei Hanke ist also regional. Darauf lege ich gewöhnlich keinen Wert – aber es schadet ja auch nichts.
Ich lehnte mich also zurück und beobachtete das lebhafte Treiben an der Bar. Die Küchen- und Servicekräfte haben hier gut zu tun. Die Arbeitsweise wirkt äußerst professionell. Nach angenehmer Wartezeit sah ich mein Essen kommen. Und es wurde serviert, ohne dass der Summer aktiviert werden musste. Das Steak lag auf einem Bett mediterranen Gemüses (Paprika, Zucchini, Tomaten, Pilze, die erstklassig gebraten waren und mit einem Hauch Olivenöl gewürzt waren. Sehr schön. Dazu Kräuterbutter, die ich ignorierte, und eine große Portion Steakhouse Fries. Das Fleisch war nahezu perfekt rare. Ein Lob hierfür. Die nette Bardame fragte auch gleich, ob es schmeckte und ob der Gargrad ok wäre. Sehr gut.
Nach dem Essen hatte ich eigentlich noch Lust auf eine weiteres Bier. Der bereits beendete Bezahlprozess hielt mich aber irgendwie davon ab.
Fazit: Die perfekte Location für einen Single-Diner, mit Lust auf Fleisch. Durchaus auch für Paare oder Gruppen zu empfehlen. Gerne bald wieder!