"Sehr fein!"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18 | Aktualisiert am 18.02.2024
Restaurant Tawa Yama | Fine
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Restaurant, Sternerestaurant
07219098950
Amalienbadstr. 41b - Bau B, 76227 Karlsruhe
"Leider ein totaler Reinfall und Abzocke!"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18
China City
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Restaurant
020274735388
Clausewitzstraße 82, 42389 Wuppertal
"Ein knusprig-schweinisches Vergnügen im angenehm kühlen Gewölbekeller"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18 | Aktualisiert am 18.02.2024
Loi Xua | Restaurant in der alten Zisterne
€-€€€
Restaurant
062326221970
Schützenstr. 21A, 67346 Speyer
"Bedienung nicht geeignet für Lokalität"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18
Delphi
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Restaurant
0832635325
Hauptstr. 9, 87538 Fischen im Allgäu
"Für Fischgerichte eine gute Adresse"
Geschrieben am 17.02.2024 2024-02-17 | Aktualisiert am 18.02.2024
Gladbacher Fischhaus
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Restaurant
022028189300
Am Alten Pastorat 40, 51465 Bergisch Gladbach
"Mediterraner Ausflug"
Geschrieben am 17.02.2024 2024-02-17
Restaurant Rhodos
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Restaurant
058244253
Lüdersche Straße 18, 29389 Bad Bodenteich
"Travestie können sie hervorragend, das Essen ist eher Kantineniveau"
Geschrieben am 17.02.2024 2024-02-17 | Aktualisiert am 17.02.2024
Carte Blanche Theater GmbH
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Restaurant, Cocktailbar, Erlebnisgastronomie
0351204720
Prießnitzstr. 10, 01099 Dresden
"Gut sortierte Schnitzelkarte"
Geschrieben am 17.02.2024 2024-02-17
Gasthaus zur Krone
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Restaurant, Gasthaus, Biergarten
0620659433
Römerstraße 43, 68623 Lampertheim
"Service wie im Mittelalter"
Geschrieben am 16.02.2024 2024-02-16
Zum alten Ritter
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Restaurant, Gasthaus, Hotel
058243078
Neustädter Straße 19, 29389 Bad Bodenteich
"Wohl fühlen in China"
Geschrieben am 16.02.2024 2024-02-16
China-Restaurant Peking
€-€€€
Restaurant
058176880
Herzogenplatz 5, 29525 Uelzen
"Mediterrane Küche"
Geschrieben am 16.02.2024 2024-02-16
Restaurante Truffle
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Restaurant
4935915984130
Kurt-Pchalek-Straße 1, 02625 Bautzen
"Super Location"
Geschrieben am 16.02.2024 2024-02-16
XIAO
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Restaurant, Erlebnisgastronomie
022228279350
Mainstraße 2, 53332 Bornheim
"Sehr gute Gastronomie"
Geschrieben am 15.02.2024 2024-02-15
Restaurant Toscana
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Restaurant, Bar, Biergarten, Loungebar
034938267772
Am Leineufer 1, 06749 Bitterfeld-Wolfen
"Leckereien in der Zuckerbäckerei – Wie die Flucht vor der Kälte versüßt wurde!"
Geschrieben am 15.02.2024 2024-02-15
Zuckerbäckerei in der Orangerie von Schloss Merten
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Cafe, Chocolaterie, Konditorei
0224386276
Schloßstraße 14, 53783 Eitorf
"Der durchschnittliche Italiener in der Nähe der Westfalenhalle"
Geschrieben am 14.02.2024 2024-02-14 | Aktualisiert am 14.02.2024
Trattoria & Pizzeria Ciccio's
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Restaurant, Trattoria, Pizzeria
023133481415
Lindemannstr. 77, 44137 Dortmund
"Wilde Waldpartie bei deftiger Pfälzer Hausmannskost"
Geschrieben am 13.02.2024 2024-02-13 | Aktualisiert am 14.02.2024
Waldgaststätte Cramerhaus
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Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel
06398237
Lindelbrunnstraße 4, 76889 Vorderweidenthal
"Das fehlte noch..."
Geschrieben am 13.02.2024 2024-02-13 | Aktualisiert am 14.02.2024
Restaurant im Hotel XtraGleis - Alter Bahnhof
€-€€€
Restaurant, Biergarten, Partyservice
0545980490
Bahnhofstraße 52, 48477 Hörstel
"ungarisch-deutsche Küche"
Geschrieben am 13.02.2024 2024-02-13
Gasthaus Bodetal
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Restaurant, Hotel
039454480972
Blankenburger Str. 39, 38889 Rübeland
"skandinavische Cafelounge"
Geschrieben am 13.02.2024 2024-02-13
Hölmen | Bierinsel, Cafe & Bar
€-€€€
Bar, Cafe
0552275522
Scheerenberger Str. 6, 37520 Osterode am Harz
"Gutes griechisches Restaurant, freundlicher Service"
Geschrieben am 13.02.2024 2024-02-13
Taverne Akropolis
€-€€€
Restaurant
085427398
Marktplatz 18, 94496 Ortenburg
"Liebloses Essen und mangelhafter Service"
Geschrieben am 13.02.2024 2024-02-13
Pizzeria Michelangelo
€-€€€
Restaurant
085428981133
Untermarkt 24, 94496 Ortenburg
"Perfekter Ort zum gemütlich gut essen gehen"
Geschrieben am 13.02.2024 2024-02-13
Ristorante Ponte Vecchio
€-€€€
Restaurant, Biergarten, Pizzeria
085427794
Marktplatz 17, 94496 Ortenburg
"Kann man schon mal essen, viel besser als die großen bekannten"
Geschrieben am 12.02.2024 2024-02-12
Chitir Chicken
€-€€€
Schnellrestaurant
089930060
Willy-Brandt-Platz 5, 81829 München
"Kleines " wohlfühl " Restaurant"
Geschrieben am 12.02.2024 2024-02-12 | Aktualisiert am 13.02.2024
Restaurant Rosas Stübchen
€-€€€
Restaurant
028418815987
Neukirchener Straße 4-6, 47447 Moers
"Hervorragendes Restaurant"
Geschrieben am 12.02.2024 2024-02-12
Restaurant Henrys im Hotel Zur Eiche
€-€€€
Restaurant
0418120000
Steinbecker Straße 111, 21244 Buchholz in der Nordheide
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen 

Der Eingang zum nostalgischen Kellergewölbe
Nicht gerade unverblümt: der Eingang zum Biergarten
Im mit viel Asia-Deko ausgestatteten "Domstadt-Dungeon"
Hatte dennoch seinen eigenen Charme...
"Hanoi, hat des geknuschbert!"
Die Frühlingsrollen
Der Schweinebauch am Spieß
„Bun Thit Nuong“ in der Lunchportion
Toll marinierte Spießgesellen










Die Bar des Carte Blamche
Carte Blanche Dresden
Glitzer, überall Glitzer, auch das Platzdeckchen
das Theater
selbst die Speisekarte glitzert
Feldschlösschen Rubin
Weißwein Riesling & Müller Thurgau vom Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth
Getränkeauswahl
Cocktail Mojito
Würzfleisch vom Schwein mit Champignons an Salat und Brot
Sächsische Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen und feingehackten Gartenkräutern
viele gebratene Wienerscheiben
reichlich Brot zur Kartoffelsuppe
Schopska Salat aus Gurke, Tomate, Zwiebeln und Schafskäse
mariniertes Putensteak auf Ratatouille an Kartoffel-Käse-Rösti mit geriebenem Parmesan
auf der Hautseite gebratenes Lachsfilet mitWasabi-Kräuterbutter an Karotten-Kartoffel-Stampf und Gemüse
auf der Hautseite gebratenes Lachsfilet mitWasabi-Kräuterbutter an Karotten-Kartoffel-Stampf und Gemüse
Rosa gebratenes Rinderfiletsteak (160g) mit hausgemachter Kräuterbutter an knackigem Blattsalat und Kräuterrahm wahlweise mit Bratkartoffeln
so sollte es sein
der zweite Anlauf-nun ohne Bratkartoffeln
zwei Schnitzel vom Schwein in der Senf-Käsepanade mit Sommergemüse aus der Region und Bratkartoffeln
"Einheitsschnitzel" - besser kann man nicht zeigen das Convenience verwendet wird


Tisch im Gastraum
Blick um die Ecke
Windbeutel mit Stachelbeeren
Kaffee in wilder Geschirrkomposition I
Kaffee in wilder Geschirrkomposition II

Außenansicht
Carlsberg aus Dänemark
Gruß aus der Küche
Pizza Calabrese
Pizza Duetti
Da geht's rein ins Cramerhaus!
Draußen im Grünen
Pfälzerwald-Idylle pur!
Ordentlicher Waidmannsteller!
Der kleine Wurstsalat mit Brot (für den kleinen Hunger)
Der schiefe "Wildsack"
What a Wurst!
Pulled wild boar mit viel Sooß!
Waldragout mit Spätzle
Beilagensalat zum Wildragout
Freisitz mit Burgblick
Klassisches Weißwurstgedeck
Wildweißwürste im Petersilienbad









Unlängst habe ich davon berichtet, wie Kollege MarcO74 und ich ein rundum erfreuliches Mittagessen im Karlsruher Tawa Yama Easy eingenommen hatten. Dabei hatte ich erwähnt, dass das Easy ein vornehmes Geschwisterchen namens Fine hat, welches, kaum hatte es Ende 2020 das Licht der Gastrowelt erblickt, gleich einen Stern verliehen bekam: Der damalige Chef Peter Fridén, in Korea geboren, in Schweden aufgewachsen und in französischer Kochkunst ausgebildet, hatte Asien, den Norden und Frankreich zu einer ungewöhnlichen Crossoverküche zusammengeführt.
Peter Fridén hat das Haus im letzten Sommer verlassen; neuer Küchenmeister ist der bisherige Vize Igor Yakushchenko. Am Konzept hat sich (bisher) nichts geändert, d. h. (noch) keine ukrainischen Elemente im Degustationsmenü. Den Stern hat Peter Fridén auch dagelassen, und es würde uns nicht wundern, wenn es im März dabei bliebe. Das möchte ich schon mal vorwegnehmen.
Zum Restaurant geht es eine Treppe hoch, es gibt aber auch einen Aufzug. Oben gelangt man zunächst ins Tawa Yama Easy, welches am Freitagabend rappelvoll war und wie ein Bienenstock summte. Als wir das Haus gut drei Stunden später verließen, waren mit der After-Work-Stimmung auch die Dezibel noch einmal kräftig gestiegen. Das konnte uns aber egal sein, denn wir wurden durch einen nahezu geheimen Gang ins Gourmetrestaurant geleitet, vorbei an der Küche, wo wir durch kleine Gucklöcher geschäftiges, aber nicht hektisches Treiben beobachten konnten.
Zu Hektik bestand auch kein Anlass, denn außer unserem waren nur zwei weitere Tische am anderen Ende des Gastraums belegt. Dessen Atmosphäre ist kühl, aber irgendwie auch cool, gemütlicher jedenfalls als der etwas metallische Charme des Easy. Uns hat es gefallen, und sowohl auf meinem Stuhl als auch auf dem Sofa meiner Frau saßen wir sehr bequem.
Dass sie dieses mit Calvin teilen und er damit wenigstens passiv am Geschehen teilhaben durfte, fanden wir drei äußerst charmant. So viel Hundefreundlichkeit erlebt man wirklich nicht oft, er hatte aber auch seine Decke dabei. Dass es ungefragt Wasser für den Kleinen gab, versteht sich dann von selbst. Überhaupt, der Service der beiden Damen – eine davon die Sommelière, deren Fachkenntnisse wir an diesem Abend kaum in Anspruch nahmen – war makellos: zugewandt, bei Rückfragen kompetent, immer aufmerksam und ausgesprochen freundlich.
Zusehen durfte Calvin uns beim Verzehr eines sechsgängigen Degustationsmenüs. Deren gibt es zwei, ein vegetarisches und für uns ein nichtvegetarisches, zu jeweils 169 €; à la carte kann man nicht essen. Fünf (käselose) Gänge gibt es für 10 € weniger; meine Frau tauschte ihren Käse lieber gegen das Vegetarierdessert. Übrigens, das volle Programm gibt es ausschließlich freitags und samstags, dienstags bis donnerstags werden nur vier Gänge angeboten.
Standesgemäß eingeläutet - wir feierten den Geburtstag meiner Liebsten - wurde der Abend mit je einem Gläschen 2016er Rosé von Louis Roederer pour madame (30 €) und einem Blanc de Noirs Extra Brut von Benoîte Lahaye für mich (28 €). Danach ging’s erst mal mit Wasser weiter (stilles Teinacher zu 7,90 € für eine der zahlreichen 0,75er Flaschen), denn ich musste auf meinen Führerschein Rücksicht nehmen und meine Frau auf ihre Gastritis. Nur zum Fleischgang gab’s noch mal was Anständiges zu trinken.
Und das war dann so edel, dass wir beim nächsten Besuch die An- und Abreise unbedingt so gestalten müssen, dass wir an den Segnungen teilhaben können, die der gutsortierte Wandschrank bereithält.
Mit dem Aperitif erschien ein multipler Gruß aus der Küche: In dem Gläschen eine lauwarme Ingwer-Karottensuppe,
neben einem knackigen Kürbisröllchen ein Tomatenmacaron
und schließlich Miniblinis mit Tonburi-Kaviar. Ein ein texturisch (texturell?) amüsantes Feuerwerk aus lauter Geschmacksexplosiönchen – eine Einstimmung, die Vorfreude auf das Kommende weckte.
Das Brot, das derweil gereicht worden war, bäckt Souschef Tim Bertelsbeck mit einer liebevoll gehegten Sauerteigkultur. Innen sündhaft flauschig und außen wunderbar knusprig, und ich konnte mich nur mit högschder Disziplin davor bewahren, mir den Bauch mit Brot vollzuschlagen, bevor der Abend richtig losging. Einen Außer-Haus-Verkauf gibt es leider nicht, die Leute sollen halt kommen, wenn sie das genießen wollen. Und ob wir den Rest mit nach Hause nehmen dürften, trauten wir uns dann doch nicht zu fragen…
Dazu gab es aufgeschlagene Butter (wo ist der Plural, wenn man einen braucht?) mit Sel de Normandie bzw. Limetten-Kosho-Paste. Die zurückhaltende Würze ließ das Aroma das Brotes schön zur Geltung kommen.
Weiter ging es mit einem knusprigen Amuse Bouche, dem man nicht ansah, dass es mit einem feinen Rote-Bete-Tatar gefüllt war. Genaueres zur Umhüllung habe ich leider vergessen - ein mit den Jahren nicht besser werdendes Phänomen, dessen man nur mit Hilfe detaillierter Tischnotizen Herr werden könnte, wenn die Gattin nicht etwas dagegen hätte. Ab jetzt hilft mir aber die Speisekarte weiter.
Nach ersten, eher vorsichtigen asiatischen Anklängen wurde es nun ernst. Lachsforelle mit N25-Kaviar, japanischer Vinaigrette und Kimchi. Die Lachsforelle war nach der Ikejime-Methode getötet worden (24 Stunden Wellness im Entspannungsbecken mit anschließendem Stich ins Hirn), wobei ich mir nicht zutrauen würde, derartige Unterschiede herauszuschmecken, schon wegen der kräftig zitrischen, wenn auch sehr schmackhaften Vinaigrette nicht. Gegen die kam auch der Kaviar nur schwer an. Ein dünner Streifen Kimchi war auf dem Fisch drapiert und ordnete sich ebenfalls der Sauce unter.
Der erste große Höhepunkt des Abends war die norwegische Jakobsmuschel, zart, fleischig und liebevoll angeröstet. Dazu feines Püree von der gemeinhin unterschätzten Schwarzwurzel auf einer Tamarilloscheibe. Eine erstaunliche, uns gänzlich neue Frucht, die in den Anden am Baum wächst und nicht nur wie eine Tomate aussieht, sondern auch so schmeckt, aber viel, viel intensiver. Unfassbar. Meine Liebste war so geistesgegenwärtig, ein Souvenir in Form von ein paar Samen für die heimische Zucht beiseitezulegen. Ich hatte natürlich alles schon gegessen…
Auch der sich anschließende Wolfsbarsch machte uns viel Freude. Mit seinem Leben abgeschlossen hatte er auf die gleiche nervenschonende Weise wie die Lachsforelle. Er ruhte auf einer Basis auf Basis Spinat, in der sich kleine - für uns Fans natürlich zu kleine! - Unagi-Partikel versteckten, und war umgeben von mildem Misoschaum mit knurpsigen Nashibirnen-Stückchen.
Weiter vorne hatte ich erwähnt, dass wir was zu feiern hatten. Das senkte die Hemmschwelle, gegen einen Aufpreis von 35 € die Entenbrust des Fleischgangs zu tauschen, und zwar gegen die zarteste Versuchung, seit es Rindfleisch gibt: Wagyu-Ribeye in A5-Marmorierung. Gesegnet sei die Provinz Kagoshima, auf deren satten Weiden dieses Tier grasen durfte, und gesegnet die Ställe, in denen seine Muskulatur durchgewalkt wurde. Es schmolz auf der Zunge dahin, und wir mit.
Fermentierter Kohl, eine mit Mandeln panierte, knackige lila Karotte und ein mit reichlich Trüffel belegter Streifen Brioche waren eine würdige Leibgarde für dieses royale Stück Fleisch.
Ebenso würdig auch der Corvina Veronese der Agricola Cà la Bionda (fair kalkulierte 18 € für 0,1 L): Seidig weich, intensiv und mit einem Schuss Cherry Brandy. Ich konnte nur probieren und beneidete meine Liebste sehr. (Sämtliche Etikettenfotos sind mir leider misslungen, vermutlich weil ich zu nüchtern war.)
Nach einer schokoladigen Erfrischung, die mit ihrer Kirschfüllung mehr Dessert als Erfrischung war,
gab es für uns beide einen sahnigen Ananaspudding, nennen wir ihn einfach Panana Cotta, begleitet von estragonisiertem Pistaziensorbet. Sehr amüsant dazu die schockgefrosteten Yoghurtkügelchen, die einen wirklich erfrischenden Säure- und Kälteakzent setzten.
Danach trennten sich kurz unsere Wege. Meine Frau hatte sich ja statt des Käses für das Dessert aus dem Vegetariermenü entschieden, zumal sämtliche Komponenten ihrem Geschmack sehr entgegenkamen: In einem weichen Biscuitring ein Gelee aus Passionsfrucht und Thai-Basilikum, dazu Kokoseis.
Für mich war Meister Anton zuständig, mit einem kleinen Sortiment von ganz mild – der Brillat Savarin hätte sogar meiner empfindlichen Gegenüberin geschmeckt! – bis ziemlich kräftig, mit allerlei fruchtigen Gegenparts.
Dazu Früchtebrot, ebenfalls aus der heimischen Backstube, etwas, das ich normalerweise nicht so mag, aber was war schon normal diesen Abend…
Und wie es immer so läuft, als wir schon richtig satt waren, kam der finale Knockout. Diesmal nicht nur in Form unwiderstehlicher Petit Fours,
sondern auch eines mit viel Hingabe gebackenen Schokocreme-Geburtstagsküchleins, als liebenswerte Geste zum Abschluss eines in jeder Hinsicht gelungenen Abends.
We’ll be back.
Und das, bevor der Tamarillobaum Früchte trägt.