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Bergisch Gladbach
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Theke und Tische
Fischteller mit Salat und Dip
Fisch - innen (Teilansicht)
Kaschmir-Hühnchen
Reisplatte und Hauptspeisen
Lamm-Topf
unbekanntes Gemüse-Gericht
Pan Mukhwas
Die Räumlichkeit
Der Vorführraum
Theke im Vorraum
Kartoffelgericht
zwei Currys auf einem Teller
komplette Portion
Stand beim Streetfoodfest
Die drei jungen Brauer
das Neue
Sonensching, das milde Sommerbier
"Biir" und "DePA"

Haus Sonnenschein (am Abend)
Gastraum
Gruß aus der Küche
Beilagensalat
Sauerbraten vom Hirsch mit Sauerbratensauce und Semmelknödel
Rotkohl
Gastraum
Gruß aus der Küche
Insalata mista
Crema di Pomodoro
Pizza Gusto
Costolette d’Agnello
Tiramisu
Espresso
Eingang
Die lange Tafel
Sonja Baumann & Erik Scheffler
Bircher
Florentiner Art
Kamillentee
Waffel
Himmel un Äd
Green Mary
Pancake
Toasty
Basilikum
Baked Beans
Zimtschnecke
Eiskaffee
Außenbereich
Verkaufsbereich
mittlerer Bereich
Außenbereich - Garten
Brot-Buffet
Flur zum Sanitärbereich
Sanitär-Bereich
Etagere
Salat
Tischlein deck dich (für vier)
Wasser mit "Steinen"





Teilansicht Gastraum
Theke mit Koch und Kellnerin
Tisch-Deko
Steinpilze und Rösti
kleines Filet-Steak
Foccaccia-Kalb-Burger
US Beef Burger
Süßkartoffel-Pommes
Sonesching
Pale Ale

Außenansicht
Theke und Küche
Frischfisch
Teilansicht Gastraum
Teilansicht des Raumes
Dekoration - Beispiel
Selbstbedienungsabteilung
Fisch-Burger
Pommes
Fischteller
Tagessalat
Tintenfischringe
Garnelenspieß
Eingang
Außenbereich
Thekenbereich
Zweiertische und Blick zum Garten
Teilbereich
Waschraum
Brot, Oliven, Paste
Pizza Capricciosa
Pizza Quattro stagioni

Außenansicht
Biergarten
Innenraum - Teilansicht



Teilansicht - Straßenseite
Innenraum
Theke - Bar
Schokokuchen und Eis
Platz
Latte








Danach stand ein gemeinsamer Besuch des Restaurants Wißkirchen in der Nähe vom Dom an. Für mich der wichtigere Punkt unserer Fahrt.
Altenberg gehört zur Gemeinde Odenthal. Mit der alten Klosterkirche der Zisterzienser hat der Ort natürlich eine absolute Sehenswürdigkeit. Und viele Touristen zieht das an.
Die Basilika im gotischen Stil gehört heute dem Land NRW als Rechtsnachfolger des Staates Preußen. Seit 1857 wird die Kirche simultan von der römisch-katholischen und der evangelischen Gemeinde als Pfarrkirche genutzt. Ein Dom (Bischofskirche) war sie jedoch nie.
Das nur am Rande; denn bei GG geht es ja in erster Linie ums Essen und Trinken und nicht um Reiseempfehlungen.
Neben dem Sternerestaurant „Zur Post“ und der zugehörigen „Postschänke“ (BIP) gibt es in der Gemeinde noch zwei Häuser, die auch in der Volkenborn-Liste geführt werden: der „Altenberger Hof“ und das „Hotel Wisskirchen“ - nicht schlecht für eine Gemeinde mit etwa 15.000 Einwohnern, finde ich.
Auf der Homepage stellt sich das Restaurant als bergische Landhausküche mit regionalen und internationalen Gerichten vor. Es wird versichert, dass unter Beachtung der saisonalen Angebote alles frisch zubereitet wird. Slow Food Deutschland erkennt diese Bemühungen an und setzte das Haus in seinen Genussführer.
Ambiente
Das Fachwerkhaus wurde von Außen hell erleuchtet. Der Bereich vor dem Haus war mit Schnee bedeckt. Im Sommer sicher auch ein ansprechender Außenbereich.
Drinnen waren für uns Tische im linken Bereich eingedeckt. Geradeaus geht es zur Küche. Und rechts steht die große Theke und daran vorbei ein weiterer geräumiger Gastraum. Dort muss man auch her, wenn es zum Sanitärbereich geht.
Die Tische waren weiß eingedeckt und klassisch gehalten: Frische Rosen, Kerzen, Brotteller, Besteck, Wasser- sowie Weinglas und Stoffservietten.
Insgesamt war viel Holz an Decken und Wänden zu sehen, dazu einige kleine Bilder und dezente Dekorationen.
Auf mich wirkte es gemütlich und einladend.
Sauberkeit
Alles war gut gepflegt.
Sanitär
Ebenso ordentlich, aber ohne Extras. Für die Trocknung der Hände gab es einen „Dyson AirBlade“.
Service
Für uns war überwiegend eine junge Kellnerin zuständig, die bei Servieren von weiteren Kräften aus Küche und Service kurzzeitig unterstützt wurde.
Sie machte das routiniert und freundlich. Gerne beantwortete sie Fragen und erkundigte sich stets nach Wünschen.
Die Karte(n)
Für unsere Gruppe gab es eine kleine, aber abwechslungsreiche Karte aus dem Komplett-Angebot der aktuellen Karte. Das war sicher eine gute Lösung; denn das Lokal war ausgebucht. Wir hatten bereits im Vorfeld unsere Hauptspeisen gewählt und konnten so zügig in den Abend einsteigen.
Die verkosteten Speisen
Frisches Mischbrot und eine Creme mit Knoblauch und Chili wurden rasch auf den Tisch gestellt.
Ich hatte drei Gänge gewählt.
Feldsalat im Kartoffeldressing mit Croutons und Röstspeck (6,80 EUR)
Der Feldsalat war frisch und knackig. Die Blätter waren klein und angenehm grün. Zusätzlich waren Gurkenscheiben, kleine Tomaten und etwas Radicchio auf dem Teller. Die leicht sämige Kartoffelcreme verband die Bestandteile recht gut. Der Speck war knusprig und wenig salzig. Lediglich die Croutons waren nicht auf den Teller gekommen.
Medaillons vom Schwein, angeschwenktes Gemüse & kleiner Pillekuchen (17,50 EUR)
Die zwei Stücke vom Schweinefilet waren innen saftig und außen leicht gebraten. Sie waren optimal zubereitet worden.
Auch der Saucenspiegel war gut unter dem Fleisch angeordnet worden. Sie schmeckte mir sehr gut. Die Farbe war angenehm, die Würze war mild aber sehr aromatisch, die Bindung nicht zu dick und nicht zu dünn. Leichte süße Noten habe ich zusätzlich wahrgenommen; sie stammten sicher von einem Obst (vielleicht Apfel), das mitverarbeitet worden war. Diese Zutat wurde als „Küchengeheimnis“ nicht verraten.
Das Gemüse bestand aus Zucchini, Tomaten und hellen Champignons. Sie waren weich gehalten, aber noch nicht verkocht. Pilze und Gartenkürbisse dürfen für mich etwas mehr angeröstet sein, aber sie waren hier eben nur angeschwenkt (wie angekündigt) worden.
Als weitere essbare Dekoration waren einige grüne Erbsensprossen als Brücke vom Gemüse zum Fleisch drapiert worden.
Der Pillekuchen war tatsächlich klein (wie in der Karte angesagt); ich kenne sie sonst etwas größer im Durchmesser. Diese Variante des bergischen Kartoffelpfannekuchen unterscheidet sich auch vom Reibekuchen rheinischer Art neben der Größe auch in der Dicke. Pillekuchen sind zusätzlich eher weich und nicht knusprig gehalten. Er entsprach also der hiesigen Zubereitungsart – persönlich mag ich dünn und knusprig aber lieber.
Aber der Hauptgang wird mir durch das schöne Fleisch und die leckere Sauce in guter Erinnerung bleiben.
Eisbecher "Domblick": Vanilleeis mit heißen Kirschen und Sahne (5,50 EUR)
Warum dieser Nachtisch „Domblick“ genannt wird, ist mir verschlossen geblieben. In einer flachen Glasschüssel waren die Kirschen untergebracht und in einem hohen Becher waren Eis und Sahne angeordnet. Auch nebeneinander ergab sich für mich keine Kirche. Aber egal.
Der Gang war schmackhaft, aber sicher nicht der stärkste im Menü. Die Kirschen waren in einer aromatisierten Sauce heiß angemacht. Eingemachte Früchte werden in Saft erhitzt, mit Gewürzen verfeiert (Zimt, Nelke etwa) und eingedickt (wahrscheinlich Stärke). So könnten sie auch zur Kaffeetafel am Nachmittag zu Waffeln angeboten werden. Die Sahne auf dem Eis passte für mich sogar besser zu den Kirschen.
Das Vanille-Eis war zart und cremig; es wird vom Haus zugekauft und nicht selber gemacht.
Eine fertige kleine Dreieckswaffel steckte obenauf.
Ordentlich, also – aber ohne „Pfiff“ in meinen Augen.
Getränke
Bergisches Landbier 0,3 Liter (2,40 EUR)
Es gibt hier eine gute Auswahl an Weinen – auch offen.
Aber ich habe mich für das frisch gezapfte Landbier entschieden.
Die Brauerei Bielstein braut diese obergärige Spezialität. Das Bier hat leichte Süße und etwas herbe rauchige Noten. Es erinnert mich so an Kölsch (Geschmack) bzw. Alt (Farbe). Mit 4,9 Prozent Alkohol ist es auch im Normbereich der meisten deutschen Biere.
Fazit
4 – gerne wieder. Ich war recht angetan von Küchenleistung und Service.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Datum des Besuchs: 09.12.2017 - Abendessen - eine Person (Gruppe von 26 Leuten)