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Wie oft bin ich schon an der "Kartoffel" vorbeigelaufen; ich wünschte, ich hätte es auch diesmal wieder getan. Stattdessen habe ich zur Mittagszeit im Aussenbereich Platz genommen. Um es gleich vorwegzunehmen: so schlecht habe ich schon lange nicht mehr gegessen und so wiederwillig und zickig bin ich schon lange nicht mehr bedient worden! Und der "Kartoffel"-Slogan "Essen wie bei Oma" würde angesichts des Gebotenen jeder Oma entweder Tränen in die Augen oder die Zornesröte ins Gesicht treiben. Meine Oma hätte die "Kartoffel"-Küche jedenfalls selbst an einem schwachen Tag in Grund und Boden gekocht.
"Service": Sitzt man draussen so wie ich heute kann man lange warten bis sich eine Servicekraft nach draussen bemüht. Mühe machte offenbar auch der geringste Anflug von Höflichkeit oder gar Dienstbereitschaft; man hat viel eher den Eindruck, Störfaktor denn Gast zu sein. Zum Bezahlen musste ich sogar hineingehen und hatte auch dort den Eindruck Privatgespräche auf Russisch (vielleicht war es auch Estnisch oder Lettisch) zwischen der sogenannten Kellnerin und der Dame hinter der Theke zu stören: Entsprechend mager fiel dann aber auch das Trinkgeld aus. Service geht ganz anders als in der "Kartoffel"; dafür kann es aus meiner Sicht beim besten Willen nicht mehr als eineinhalb Sterne geben.
Ambiente: Draussen am Ausläufer des St.Johanner Marktes in Richtung Basilika sitzt es sich recht angenehm, drinnen würde es mir nicht so gefallen.
Essen: Bestellt hatte ich als Vorspeise Kartoffelsuppe mit Dörrfleisch und Sauerrahm, als Hauptgericht Eier-Schnittlauchsalat mit Bratkartoffeln. Getrunken habe ich Amerbier (Bier mit Picon und Limettensirup; wird jenseits der Grenze gerne getrunken und verursacht bei Missbrauch erhebliches Schädelbrummen). Das Amerbier war eigentlich der einzige Lichtblick und kam genau so wie ich Amerbier kenne. Ich war froh, nicht die grosse Portion Kartoffelsuppe bestellt zu haben, die kloeine Vorspeisenportion schmeckte schon schlimm genug. Sie schmeckte ausgesprochen muffig und war allenfalls lauwarm; das Dörrfleisch hätte man höchstens mit der Lupe suchen können. TK und Convenience Products lassen herzlich grüssen; selbstgemacht war hier nichts. Und anstelle von "Eier-Schnittlauch-Salat mir Bratkartoffeln" hätte es auf der Karte "Bratkartoffeln mit Eier-Schnittlauch-Salat" heissen müssen. Das Mengenverhältnis von Hauptkomponente (Eier-Schnittlauch-Salat) und Beilage (Bratkartoffeln) war absolut daneben. Zugegeben, die Bratkartoffeln mit Zwiebeln waren knusprig und schmeckten wirklich gut. Aber für einen Preis von immerhin EUR 7,70 erwarte ich schon ein bisschen mehr als nur einen kleinen Klacks (mengenmässig etwa zwei Esslöffel) Eiersalat. Wie er hier serviert wurde, ginge er vielleicht als kleine Vorspeise für EUR 3,50 oder 4,00 durch, keinesfalls aber als Hauptgericht; für mich eine glatte Frechheit. Ausserdem hat er geschmeckt wie eingeschlafene Füsse. Wenn ich zuhause mit ganz wenig Mitteln und ganz wenig Aufwand einen ausgesprochen pikanten und schmackhaften Eiersalat hinbekomme, wieso schafft das die Küche der "Kartoffel" nicht? Gedankenlosigkeit, handwerkliche Unfähigkeit oder Gleichgültigkeit gegenüber dem Gast?