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Insalata della Casa
Insalata con Pollo
Dorade
Pizza Nico

gegrillte Peperoni
Zaziki
Pita
Gyrosteller
Beilagensalat
überbackenes Gyros in Metaxasoße
Eingang zum Lokal
Auf der Terrasse hinterm Haus
Wer sucht, der findet...Garnelen!
Tom Yam Gung
Yam Wun Sen (Glasnudelsalat)
Glasnudelsalat mit Garnelen
Gäng Pak (Gemüsecurry mit Tofu)
Gäng Kiew Wan Gai (Grünes Curry mit Huhn)
Das grüne Curry auf dem Teller angerichtet
Das grüne Curry auf dem Teller angerichtet
Das Gemüsecurry auf dem Teller angerichtet
Gäng Gai Nor Mai (Rotes Curry mit Huhn) -> Attention, explosive!
Pad Pak Tao Hu (gebr. Gemüse, aber ohne Tofu!)
Gastraum Ansicht 1
Gastraum Ansicht 2
Gastraum Ansicht 3
Speiselokal Prantl Terrasse
Beilagensalat
Rösti mit Schweinemedallions
auch irgendwie ein Rösti


Wir hatten noch nicht am Brot geknuspert, kam die Vorspeise.

Pasta


Ein Mercedes unter Kaffeemaschinen
Haus-Eis
Neue Einrichtung
Meine Lieblingsecke
Die umgestaltete Theke
Spinatknödel
Espresso

Terrasse aus der Hundeperspektive
Terrasse aus der Bierperspektive
Ein großes Stück Lebenskraft
Rosiger Rostbraten
Schwein im Pilzrock
Frisch vom Markt
Terrasse
Insalata con Tonno
Tagliatelle Primavera
Pizza Salame con capperi
...durch diese hohle Gasse muß er kommen...
schön scharf und schön kräftig







An frühere Besuche in der Klosterscheuer erinnere ich mich gerne, also führt unser erster spätnachmittägliche Weg dorthin, um mit einem spritzigen Erfrischungsdrink den gemütlichen Teil der Reise einzuläuten. Das hübsch restaurierte Gebäude gehörte einst zum hiesigen Zisterzienserkloster und liegt ganz malerisch in diesem etwas ruhigeren Teil des Ortes. Der etwas dunkle, aber charmante Gastraum ist sehr stilvoll und mit Geschmack eingerichtet (alte Gemäuer, sprödes Holz, ein beeindruckender Mix aus alten und modernen Gemälden, helle Korbsessel) , aber an einem wohlig warmen Tag lockt natürlich der Biergarten. Hier kann man in bequemen Stühlen in Pseudo-Rattan-Optik die letzten Sonnenstrahlen geniessen. Obwohl etliche Tische im grosszügigen Aussenbereich nicht besetzt sind, erfordert es erst einige Diskussionen, bis wir uns mit dem Servicepersonal einig werden. Tatsächlich ist die Zeit bis zur nächsten Reservierung so knapp, dass es selbst beim besten Willen für kein Essen reichen würde, so dass wir erst mal ein Weissweinschorle und ein alkfreies Krombacher Pils ordern. Die Getränke werden umgehend serviert, das Schorle vom Riesling (3,70 Euro) ist angenehm gekühlt und herrlich spritzig und wurde mehr als grosszügig in einem langstieligen Weinglas eingegossen. Während in Stuttgart die Viertelesgläser eher sparsam und zurückhaltend mit 0,2 Liter aufgefüllt werden, scheint man hier gerne aus dem Vollen zu schöpfen. An den Nebentischen schlürft man enthusiastisch ehemals trendige Mädchengetränke wie Hugo und Aperol Spritz – und lässt sich auch schon mal das eine oder andere Abendmahl servieren. Unser sehnsüchtiger Blick auf die Speisekarte bleibt an einigen attraktiven Angeboten hängen: mir stände durchaus der Sinn nach der geschmorten Lammhaxe mit breiten Bohnen samt Polentaschnitte (19,80 Euro) oder dem Wolfsbarschfilet mit Kräuterseitlingen und Rucola-Risotto (19,90 Euro).
Doch nach den Träumereien folgt der unangenehme Part. Das bislang gut gelaunte (und sichtlich eifrige) Servicepersonal zeigt sich eher verschlossen, wenn es um eine Tischreservierung geht. Mutig deklinieren wir verschiedene Tage, Uhrzeiten und Sitzbereiche durch, doch man gibt uns unmissverständlich zu verstehen, dass das Haus übers ganze Wochenende hinweg total ausgebucht ist. Alle Servicedamen und -herren sind sich darin einig. Ein junger osteuropäischer Kellner ist von unseren verzweifelten Versuchen dermassen erheitert, dass er lautstark in Gelächter ausbricht und sich kaum mehr einkriegt. Ein Servicemädel ist im Herzen ergriffen und zeigt Verständnis, kann uns aber auch nicht helfen. Immerhin reicht die verbliebene Zeit noch aus, um unsere Kontaktdaten zu registrieren. Denn darauf wird hier grossen Wert gelegt (zu Recht).
Wenn ich mich recht erinnere, ist das gesamte Lokal inklusive Toiletten und Aussenbereich barrierefrei zu nutzen, was auch gerne von Gästen mit Gehhilfe oder Rollstuhl in Anspruch genommen wird (die Patienten der örtlichen Kliniken besuchen wochenends auch freudig mal die hiesige Gastronomie). Während meiner kurzen Zeit in der Klosterscheuer wurde ich mindestens zweier kleiner Familienfeiern ansichtig. Für Gruppen werden schon mal schnell ein paar einzelne Tische zusammengestellt. Das Servicepersonal zeigt sich hier sehr freundlich und engagiert und überaus flexibel, trotz Stress und Dauerbelastung. Grosses Lob dafür!