"Sushi mit zu viel Chichi"
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28 | Aktualisiert am 31.05.2018

"Ordentliche Küche mit super nettem Service - ein guter Anfang!"
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28

"Angenehme Atmosphäre - ordentliche Produkte"
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28

"Der Schlemmeratlas schreibt:"Beste Produkte der Saison vereint mit höchster handwerklicher Qualität, welches der Gast aber auch bezahlen muss" oder: tolle Crossoverküche heute leider (teilweise) nicht an unserem Tisch"
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28 | Aktualisiert am 28.05.2018

"Dolce Vita"
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28

"Hier kann man sehr gut essen gehen!"
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28

"Hoher Skurrilitätsfaktor"
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28

"Bella "Italia" war einmal mehr einen Besuch wert"
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28 | Aktualisiert am 28.05.2018

"Super Rumpsteak"
Geschrieben am 28.05.2018 2018-05-28

"„Shabby“, aber original! Berliner Hausmannskost trifft auf Craft Beer in einer Traditionsgastwirtschaft"
Geschrieben am 27.05.2018 2018-05-27

"Zu Gast im Ableger des Bergischen Sterne-Dinos – Heldmanns „Herzhaft“ hinterlässt subjektiv gemischte Eindrücke"
Geschrieben am 27.05.2018 2018-05-27 | Aktualisiert am 28.05.2018

"Schöner Bericht über das Cafe - Restaurant Eulenpick in Darmstadt am Vivarium"
Geschrieben am 27.05.2018 2018-05-27

"Pächterwechsel für Cafe Eulenpick am Vivarium in Darmstadt."
Geschrieben am 27.05.2018 2018-05-27 | Aktualisiert am 27.05.2018

"Bericht in der Tageszeitung Main Spitze über die Hochheimer Terrasse am 26.05.2018."
Geschrieben am 27.05.2018 2018-05-27

"Zum Entdecken: Kleine Taverne mit leckeren Meze in einer ruhigen Seitenstraße"
Geschrieben am 27.05.2018 2018-05-27 | Aktualisiert am 27.05.2018

"Netter Griechen-Imbiss"
Geschrieben am 27.05.2018 2018-05-27

"Bis 18.07.2018 geschlossen"
Geschrieben am 26.05.2018 2018-05-26

"Casa Pedro bleibt am Sommerdamm 8 in 65428 Rüsselsheim."
Geschrieben am 26.05.2018 2018-05-26 | Aktualisiert am 26.05.2018

"Alteingesessenes, etwas in die Jahre gekommenes Teppanyaki-Restaurant mit hohem Erlebnischarakter und mindestens genauso hoher Preisgestaltung"
Geschrieben am 26.05.2018 2018-05-26 | Aktualisiert am 26.05.2018

"Eine Oase zum Entspannen - Café in Bergisch Gladbach"
Geschrieben am 26.05.2018 2018-05-26

"Berliner Bergwandern 3: Is this New York?"
Geschrieben am 25.05.2018 2018-05-25 | Aktualisiert am 28.05.2018

"Wow! Einfach spitze! Das perfekte Steak"
Geschrieben am 25.05.2018 2018-05-25

"Klein, aber fein"
Geschrieben am 25.05.2018 2018-05-25 | Aktualisiert am 25.05.2018

"Die Karawane zieht weiter…"
Geschrieben am 25.05.2018 2018-05-25

"Bester Döner der Umgebung"
Geschrieben am 25.05.2018 2018-05-25

Wenige Wochen vorher wurde uns von Bekannten das Mr. Lian empfohlen, allerdings die Niederlassung außerhalb im Stadtteil Einsiedlerhof. "Panasiatisches Restaurant" umschreibt im www. wohl die nicht so gerade Linie des Hauses.
Wir steuerten das ebenerdige Restaurant in der Innenstadt, Schillerplatz, an. Dies bietet reichlich Sitzplätze, bei unserem Besuch waren aber nur wenige Tische besetzt. Unser erster Eindruck: Dunkel.
Es war endlich mal ein sonniger Tag, aber graue Vorhänge und grau gestrichene Decke, Wände und graue Sitzpolster machten es dem Tageslicht sehr schwer. Meine Kamera hat die dunkelen Tatsachen sehr geschönt.
Der junge Mitarbeiter wies uns einen Zweiertisch zu, in der dunkelsten Ecke. Hier waren nebenan zwei Tische besetzt. Werden so die Laufwege des Service optimiert? Neben dem Eingang war ein großer Tisch am Fenster frei und wir fragten, ob wir hier Platz nehmen dürfen. Wir durften. Hörte ich ein Zähneknirschen? Unverschämt waren wir sicherlich nicht, denn bis zum Ende unseres Mittagessens waren immer noch fast alle Tische frei.
Wir bestellten sofort eine große Flasche Mineralwasser, eine zweite Flasche folgte. Bewirtungsbeleg habe ich „verbaselt“, daher ohne Preis.
Wir bestellten als Vorspeisen:
Für uns EDAMAME: Baby Sojabohnen mit Meersalz serviert - 4,90 EUR. Immer lecker zum Knabbern.
Für meinen Mann SPRINGROLLS: Vietnamesische Frühlingsrollen gefüllt mit Garnelen und Gemüse, serviert mit hausgemachten Limetten-Chilli Dip - 5,60 EUR.
Für mich ALMOST NUDE: Vietnamesische Sommerrollen gefüllt mit Salat, Gurken, Reisnudeln, gerösteten Erdnüssen, serviert mit leichten hausgemachten Limetten-Vinaigrette. Variante mit Tempura-Garnelen - 5,60 EUR.
Frisch zubereitete Vorspeisen wurden wenig später serviert und wir waren sehr angetan.
Vier Frühlingsrollen, knusprig und frisch frittiert. Dazu ein Chili-Limetten-Dip – fein.
Die Sommerrollen waren auch absolut mein Fall. Frische Salatblätter, geröstete Erdnüsse umhüllten die Garnelen. Vom Reisblatt umhüllt und mit einer feinen hausgemachten Limetten-Ingwer-Vinaigrette serviert.
Den Hauptgang wählten wir einfach, ohne uns durch die vielfachen Möglichkeiten der Sushi-Komponenten zu quälen:
KAMASUTRA für 2 Personen (hörte sich nett an!)
Lian Special Roll / Salmon Crunchy Roll / Kappa Maki/ Seaweed salad / 4 Stück Nigiri - 35,00 EUR
Frisch zubereitet werden die Sushispezialitäten. Die Theke ist mit den frischen und gekühlten Zutaten ist für die Gäste einsehbar, man kann bei der Zubereitung zusehen.
Das machte einen richtig guten Eindruck.
Auf einer Schiefertafel wurde dann unser Kamasutra mit Firlefanz, als japanische Landschaft serviert. Allerdings ohne vorher die Vorspeisenteller abzuräumen. Zum Glück hatten wir ja einen großen Tisch!
Ich hatte die Befürchtung: Vieles in Kaiserslautern (insbesondere asiatisch und mexikanisch) ist sehr an die die amerikanischen Einwohner der US-Streitkräfte angepasst.
Auch vor Sushi gibt es keinen Halt! Die Platte wirklich nett anzusehen, aber ein Großteil, wohl die „Lian Special Roll“ frittiert, mit undifinierbaren Soja-Majo-Saucen und Salatbouquet „verfeinert“. Diese verfälschenden Saucen zum Sushi brauchen wir nicht. Und so sehr ich auch Salat mag: Ohne asiatische frühkindliche Erziehung wird es mit Stäbchen echt zum Nervenkitzel, bei dem noch nicht mal die Geschmacksnerven Nachschub fordern! Vom angekündigten "Seaweed salad" (Seealgensalat) war wenig zu finden.
Wir wurden satt. Aber die große Menge des frittierten Sushi mit Saucen passte für uns gar nicht. Essbar ja, aber: Das Frittierte haben wir aus der Karte nicht ersehen und erahnen können und brauchen es auch nicht wieder.
Das Abräumen und Bezahlen gestaltete sich als langwierig und schwierig. Die jungen Herren im Service waren zu sehr im Gespräch vertieft.
Da besuchte ich zwischenzeitlich die WC-Räume im Untergeschoss. Diese wurden vom vorherigen Betreiber neu und kreativ mit mittigem „Händewaschbrunnen“ gestaltet. Die Sauberkeit war ok.
Es klappte dann irgendwann mit dem Zahlen. Aber nur bar. Ich hatte vorher keinen Hinweis entdeckt, dass Zahlen per EC nicht möglich ist. Bei einem Restaurant in dieser Größe und auf die amerikanischen Gäste angepasst: Völlig UNANGEPASST!
Unser Bargeld reichte – und uns reichte der einmalige Besuch. Nicht schlecht, aber in Kaiserslautern kennen wir bessere und authentischere Adressen.