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Baden-Baden
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Ettlingen
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Landau in der Pfalz
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Rastatt 


Wo früher das Café Klimt drin war...
...regiert heute panasiatischer Zeitgeist
Hausgemacht Limo mit Wassermelone
Das Tuna-Tataki
Die eigenwillige Anrichte des Thunfischs
Die Har Gau Dumplings
Die "Nem" ich - vietnamesische Frühlingsrollen!
Selbstgemacht Nuoc Cham sieht aber anders aus...
Die Surf & Turf Roll
Die Surf & Turf Roll im Detail
Abends vor dem Hause...
Modernes Bistroambiente
Bruschetta Calabrese (mit N'Duja)
Scharfe kalabresische Bruschetta
Gib mir Frutti, gib mir Mare!
Pizza Marinara
Spaghetti Diavola
Tisch 6, hinten links - einer der wenigen mit ausreichend Licht für Food-Fotos
Angenehme Atmo im Gastraum
Feines Tomatensüppchen
Tomatensuppe in der Meeresversion aka Zuppa di pesce
Beilagensalat
Linguine mit Venusmuscheln
Pizza Marinara vom Kollegen
Pizza Toskana
Der Raffaele-Burger
Das Tiramisu
Mandel-Parfait













Von jemandem fotografiert, der noch nicht wusste, dass man hier 16:9 braucht




















Da brauchst du keine rosa Brille


Petersilienwurzelsuppe mit Chorizo
Kürbis Suppe mit Garnelen
Kalbsschulter im Kirschlack
Echte Stücker
Strohschwein
Rinderfilet
Da ist sie doch die Sauce
Dessertauswahl
Nougat Varianten
Creme Brühleee mit Rum-Kirschen
Tartellete mit Sauerrahm Eis





Südblick
Westblick
Auch für ihn gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter



Gezoomte Blasen

Arrividerci!
Best Schweinebauch in Town
For Bauch-Buddies only!
Kreuzkümmel-Lamm
Hühnerbeinfleisch nach Gong-Bao-Art
Nochmal das Gong-Bao-Huhn im Detail
"Hat's geschmeckt?"...."Äh, ja...."
Außenansicht aufs Clubhaus
Bruschetta im xxl-Format
Nochmal die Bruschetta
Pizza Bolognese (Detailansicht: Belag)
Pizza Bolognese
Pizza Vegetaria
Lachs auf Salat
Bzw. Salat mit Lachs ;-)
Gnocchi Gamberetti
An diese Pizza Milano werde ich wahrscheinlich ewig denken...










Der stattliche Holzbau
Der "Schiefe Sack"
Deftiges Zwei-...äh Dreigestirn
Der lauschige Innenhof
Der Salat zum Rumpsteak
Beilagengrün
Mein Rumpsteak unter/in Pfefferrahm
Rumpsteak im gewünschten Gargrad
Frittierte Kartoffelfinger...TK, aber gut!
Medium rare... for the ones who care!
Ein letzter Blick zurück...
Idyllisch gelegen
Auf der Veranda
Blick hinüber auf die Tennisplätze
Curry-Ingwer-Suppe mit Baguette
Mein "Süppchen" mit Chili-Faden-Frisse on Top
Die Rigatoni...ääh Penne "Puttanesca"
Cordon Bleu Teller
Cordon Bleu mit reichlich Pfeffersauce
Cordon Bleu im Anschnitt
Zauberei
Klasse Start



Burrata
Geräucherte Zwiebel ohne Zwiebel
Languste
Heilbutt "verkocht"
Bester Gang bis dahin
Zitrone mit sehr saurer Yuzu Füllung uns weißer Schokolade
Abschluss-Grüße
Mitten im Neupotzer Wohngebiet liegt dieses von außen recht unscheinbare Juwel
Der Sommersalat
Der geflämmte Thunfisch in der Seitenansicht
Geflämmter Thunfisch mit Yuzugel, gegrillter Wassermelone und einem Schälchen Sauermilch
Gebratene Riesengarnelen, Kartoffelsalat, Pesto
Mein farbenfroher Nudelsalat
Nochmal der Nudelsalat mit dem geschmorten Kaninchen
Drei Panadebeispiele aus dem Hause Zander
Der Wolfsbarsch-Turm zu Neupotz
Das perfekt medium rare gebratene Stück Rind im Anschnitt
Angus Rinderfilet (Draufsicht)
Das Rinderfilet nach der Pfefferrahmtaufe
Mein Rinderfilet im Saucenmantel
Die gebackenen Rinderröllchen
Der Kartoffelacker mit Gemüse
Kräuterfrischkäse und Buttermilch als süffige Ergänzungen zum Kartoffelacker
Die gebackene Nektarine mit Sauerrahmeis beim ersten Besuch
Das Hummerschaumsüppchen
Die herzhafte Bratwursteinlage
Mein "Baguette" vom Label-Rouge-Huhn
Saftige Hühnerbrust zwischen zartem Kartoffelblätterteig
Die gefüllte Paprika
Die gebackene Nektarine mit Schokocrumble und Sauerrahmeis...was sonst?
Gemüsequiche als Amuse
Salatschüssel "Marc"
Da wurde nicht am Schweinefilet gespart...
Die Spätzle zu den Bäckchen
Rindfleischerne Wonnebrocken!
Pälzer Rööschdi
Noch zwei Verliebte auf der Terrasse...
Lauschig war's....
And then there were some lights...
Kokos und Litschi Sorbet





































Bevor treue Leser meiner Beiträge „bitte nicht schon wieder!!“ aufstöhnen: Das Restaurant, um das es hier geht, ist bei GG noch gar nicht beschrieben. Ihr wisst ja inzwischen, dass es in Karlsruhe drei Yangdas gibt, die ursprünglich in einer Hand waren. Seit einigen Jahren hat die älteste Filiale, das ist die in der Kaiserstraße, einen anderen Besitzer, auch wenn die Speisekarte durchaus noch Ähnlichkeiten aufweist. Die anderen beiden kochen zumindest auf dem Papier das Gleiche, und die in der Ettlinger Allee suchen wir zu einigermaßen normalen Zeiten etwa monatlich auf.
In der Filiale im Passagehof waren wir bisher nur einziges Mal, nämlich vor vier Jahren. Damals verband ich mit GG noch Große Gewächse und Gewürzgurken, und natürlich den festen Boden, auf dem wir alle stehen (sollten). Ich habe diesen Besuch wegen Magen-Darm in gemischter Erinnerung. Das waren die Hauptbestandteile meines Gerichts, nicht etwa hochnotpeinliche Folgen (letztere waren eine andere Geschichte). Das Gericht von damals finde ich inzwischen nicht mehr auf der Karte, es könnte sein, dass es doch nicht so der Renner war.
Da es von meinen weihnachtlichen Anlaufstellen zum Passagehof aber nicht weit war, beschloss ich, unser Mittagessen dort zu besorgen. Gedacht, getan und angerufen, und eine Viertelstunde später konnte ich die Bestellung abholen, obwohl die Küche eigentlich noch beim Hochfahren war.
Schnitt
Daheim angekommen, gab es zum Einstieg ausgebackene Wan-Tans mit Schweinehackfüllung (4,90). Teigtaschen gehören nicht zu den Stärken der drei Yangdas, im Gegenteil, aber die Wan-Tans waren neu auf der Karte, und vielleicht konnten die ja was gut machen. Konnten sie aber nicht, und das nicht nur wegen der Stunde, die zwischen Inempfangnahme und Auspacken lag und in der sie naturgemäß ihrer Knusprigkeit teilweise verlustig gingen.
Die Wan-Tans wären nämlich auch vor Ort durchgefallen. Sie bestanden aus viel Teig und wenig Füllung, und diese gab geschmacklich kaum etwas her. Die süße Chilisauce, wohl aus irgendeiner dieser handelsüblichen Flaschen, konnte da auch nichts mehr retten.
Da die Wan-Tans auf meinem Ideenmist gewachsen waren, übernahm ich für diesen Fehlstart zähneknirschend (und viele Wan-Tans-kauend) die Verantwortung. Merke: Take nie etwas out, das auf dem Weg nach Hause das MHD überschreitet.
Die weich geschmorten Auberginen mit Schweinehack (7,90) waren eine sehr ölige und ziemlich breiige Angelegenheit, ich muss aber gestehen, dass ich für dieses Mundgefühl eine Schwäche habe; vielleicht habe ich in meiner Kindheit nicht genug Fett wegbekommen.
Der Koch im Passagehof greift ein ganzes Stück tiefer in die Zuckerdose als der Kollege in der Ettlinger Allee, etwas weniger süß hätte mir auch gereicht. Meine Frau hat da keine Probleme, aber die kommt ja aus einem Land, wo selbst die Bratwurst süß ist. (Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte, aber inzwischen esse ich Longganisa richtig gerne.)
Auch die Gong-Bao-Garnelen, mit frischen Erdnüssen und großen getrockneten Chilischoten (18,90), waren deutlich süßer als beim Kollegen und schmeckten eher wie das, was einem überall in Deutsch-China unter dem Stichwort süß-sauer angeboten wird. Meine Frau war allerdings auch hier sehr angetan, bis auf die großen Chilis, die sie alle aussortiert hat. Meine Favoriten sind die aber auch nicht, weil sie erstens keine Schärfe ans Essen abgeben und zweitens sich beim Kauen wie Hartplastik anfühlen. Dafür lieben wir beide den Biss von gekochten frischen Erdnüssen.
Einzig der geschmorte Schweinebauch mit gekochten Eiern war ohne Fehl und Tadel (8,90). Der hatte sicher viele, viele Stunden vor sich hin geschmurgelt, so schmolz er auf der Zunge.
Der Reis wiederum war nichts Besonderes, nämlich grau und ohne erkennbares Aroma. Das finde ich ein bisschen lieblos; vielleicht meint man, dass die doofen Deutschen da ohnehin keinen Unterschied herausschmecken. Vielleicht stimmt das ja im Prinzip auch, wo selbst für die hochfeine Zunge des Hl. Wolfram Reis einfach nur Reis war. Aber der hatte auch eine eigenartige Asiaphobie.
Da ich mit meiner Abholung sehr früh dran war und das Restaurant noch leer, kann ich nicht sagen, ob es von vielen Chinesen frequentiert wird, denn die würde man so wohl nicht bei der Stange halten. In der anderen Filiale, in der wir manchmal die einzigen Nichtchinesen sind, ist der Reis jedenfalls ein ganzes Stück besser.
Fairerweise muss man aber auch in Rechnung stellen, dass dieser Take-out preisleistungsverhältnismäßig ein ziemliches Schnäppchen war, denn wir drei hatten für die schlappen 41 Euro zwei Tage lang zu essen, am zweiten allerdings mit eigenem Reis. Nur die Garnelen lässt man sich recht wacker bezahlen.
Fazit: Es muss nicht wieder vier Jahre bis zum nächsten Mal dauern. Und wenn’s ein Take-out wird, dann mit Sicherheit keine gebackenen Wan-Tans, aber gerne was von der fetten Wampe meines Zweitlieblingstiers (vom Erstlieblingstier heute kein Foto, da kein Bezug zum Geschehen). Und wer weiß, vielleicht finden wir ja noch etwas, was sie besser können als die Kollegen.