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Eingang zum Restaurant
Der Wein"keller"
Arens-Menue
Hummer-Menue
Variation der Leber
Schaumsuppe vom Flußkrebs
Dreierlei vom Hirsch
Brownie und Himbeercreme
Bratapfel und Lebkuchen
Hummer Mousse
Hummer Mousse
Schaumsuppe mit Hummerpraline

Gastraum

Aperitif Chef
Griebenschmalz
Skrei
Rumpsteak
Saumagen

Außenansicht
Pfälzerwürste mit Kraut
Frische Pfälzer Bratwurst
Käsespätzle
Beilagensalat
Thekenbereich
Gastraum
















Als mein Sohn uns telefonisch für Montag zu einem Mittagessen in Heidelbergs Gastronomie einlud, kam mir sofort Sushi in den Sinn: leicht, aber dennoch sättigend und wenn es richtig gut wäre auch ein kleines kulinarisches Hi-light. Nur gibt es natürlich mehrere Restaurants, die sich an Sushi versuchen – wo war also noch ungeklärt. Doch als am Sonntagabend der Sohn Bismarckplatz als Treffpunkt whatsappte, keimte bereits die Hoffnung auf das Sakura.
Wir sind sehr pünktlich um 12:00 wie verabredet dort, das Sakura öffnet um 11:00 und wir sind wohl die ersten Gäste, werden mit freundlichem Nicken begrüßt und suchen uns nach entsprechend einladender Geste einen der kleinen Vierertische mit Überblick über das Restaurant und Platz für einen Kinderwagen. (Was in HD nicht gerade einfach ist).
Auf dem Tisch sind bereits zwei Plätze voreingedeckt mit einem Platztablett, Schale für Sojasoße und Wasabi, Stäbchen und roter Papierserviette – sehr schlicht. Weiter befinden sich auf dem Tisch vier Speisekarten, eine Tafel mit Mittagsmenus, Kugelschreiber und kleiner Brauereiblock zur Auswahl der gewünschten Sushis. Hier hat sich also seit Jahren nichts geändert. Die Karte ist deutlich umfangreicher als die frühere Karte, die noch auf der Webseite auffindbar ist. Nach der Webseite zu schließen, haben die Betreiber als weiteres Restaurant noch das Richtung Bismarckplatz gelegene „Mr. Zhao Nudel Show“. Die Dependance im alten Schwimmbad (ein Bild mit dem Aquarium ist noch auf der Webseite) wird aber nicht mehr aufgezeigt.
Wir notieren unsere Sushi-Wünsche auf dem kleinen Notizblock, wobei für mich die Mittagskarte mit dem Menu M8 das allerbeste Angebot ist: eine Tagessuppe, ein Tee, Salat, 5 Nigiri und 4 Maki sowie zwei gebratene Dumplings (für aus der Erinnerung 12,80€) erspart mir jede Entscheidungsschwere zwischen dem breiten Angebot an Makis . Nigiris, Temaki – ein Angebot schon nach der Karte speicheltreibender als das andere – und hoffentlich auch realiter so angenehm.
Der Zettel wird abgeholt und kurz darauf kommen die Getränke, Spezi, Fanta, Wasser angenehm gekühlt an den Tisch. Apropos gekühlt – leider ist die Raumtemperatur im Restaurant um diese Zeit doch recht kalt – ein Problem das wir vor Jahren hier umgekehrt – es war zu warm – hatten. Die schmale, lange schlauchartige Grundfläche mit der elektrischen Schiebetür als Eingang dürfte für eine Klimatisierung extrem schwierig sein – nicht umsonst steht am an sich sehr schönen Vierertisch im Eingangsbereich ein Gasheizgerät.
Der Service agiert schnell, sehr still aber mit freundlichem Lächeln, nicht unbedingt professionell, der eingelegt Ingwer kommt z.B. fast nachträglich auf den Tisch.
Die Suppe zu meinem Mittagsmenu kommt als Erstes. Die Tagessuppe hat etwas Lauch, Frühlingszwiebeln zwei drei kleine Tofuwürfelchen und schmeckt mir erstmals wirklich gut. Es ist wohl keine Miso-Suppe, zumindest schmecke ich keinen Fisch, sondern eher Richtung Huhn – aber ohne Fleisch. Auch kommt die Suppe nicht brühend heiß sondern sehr angenehm zum Essen temperiert an den Tisch.
Die Suppe ist noch nicht ganz gegessen, da kommt das Menu in einer Bento-artigen quadratischen China-Lack-Kiste – in der Mitte ein sehr kleiner Klacks Wasabi, in einer kleinen Vertiefung eine süße Chilisoße ohne große Schärfe – ich nehme an für die zwei gebratenen Dumplings. Die sehen sehr lecker aus, sind nicht besonders groß – passend für Stäbchen – und die Präsentation spricht mich derart appetitanregend an, dass ich erst nach Verzehr des ersten Dumplings daran denke, ein Foto davon zu machen.
Der Salat ist feingeschnittener Frisee und feine Gurkenscheiben, mit einem sehr schönen aromatischen Dressing – da das Dressing nicht salzig ist, sondern leicht süßlich mit minimaler Schärfe, meine ich, dass hier evtl. Hoisin- oder Worcester Soße dabei ist – in jedem Fall sehr schmackhaft (und die Sauce ist auch auf dem Chefsalat, den sich meine Frau bestellt hat, Beim Chefsalat sind zusätzlich noch feingeschnittene Tranchen von Lachs dabei. Alles ideal für das Essen mit Stäbchen angerichtet. Die vier Maki – Inside-out sind hervorragend frisch, der Sushireis hat die angenehme leichte Essignote die ich bei anderen Sushi-Anbietern entweder vermisste oder die einfach zu stark war- hier ist es wunderbar im Mund. Auch die Größe der Maki passt – keine „Klopper“, die mit Stäbchen kaum handhabbar sind und den Mund komplett verstopfen. Auch die Nigiri – dabei sind Shake (Lachs), Ebi- (Garnele) und Unagi (Gebratener Aal)-Nigiri – sind top in Präsentation, Handhabbarkeit und Geschmack. Dass der Klacks Wasabi bei meinem Menu etwas klein ausfiel kann ich bei meinem Sohn, bei dem der Klacks zu groß ausfiel ausgleichen.
Während ich bereits am Dumpling kaue, kommen auch die anderen bestellten California Rolls, die sehr großen Garnelen- Temaki –Tüten und panierten Garnelen an den Tisch – und nachträglich die Ingwerblättchen sowie die zum Mittagsmenu gehörige wohlschmeckende Tasse Tee. Da wir eingeladen sind, kann ich zu den Kosten nichts weiter sagen – die Karte die derzeit im Internet aufrufbar ist, ist in jedem Fall nicht mehr der aktuelle, weit umfangreichere Stand.
Aus meiner Sicht stellt das Sakura mit kleinen Schwächen beim Service aber immer noch eine gewisse Referenzklasse im inzwischen regional sehr breit vertretenden Sushi-Angebot dar- sozusagen „So muss Sushi“ – um einen bekannten Werbeslogan zu nutzen.