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Menü zu EUR 42,--
Gruß aus der Küche Garnele, Garnelentartar und Fenchel
Kaninchenrücken
Zweierlei vom Kalb
"Vor-Dessert"
Kombi Vanille und Apfel


Empfehlung vor der Türe
Speisekarte mit "Pünktchenrand" aus Fliegenk....
Kleiner gemischter Salat
Pizza Fantasia
Miesmuscheln in Weißweinsud
Panna Cotta mit Gummibärenkonistenz und künstlichem Geschmack









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Blick in die offene Küche
Tagesempfehlung 30.09.17
Naturtübes italienisches Bier
Austern klassisch auf Eis
Frisches Ciabatta (hausgemacht?) zum Salat
Salat mit Mozzarella
Salat mit gebratenem Pecorino
Unschöne Reste
Die Eistheke




Fass-Eingang der Lounge
Die Hannen-Lounge im 1. OG
Die Baustelle des abgebrannten Hannenfass
Eingangsbereich
frischer Beilagensalat
Spaghetti mit frischen Trüffeln
Schlichter Hoteleingang, nur versteckte Hinweise auf das Restaurant
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Blick in die offene Küche
Misosuppe
Sushi-Menü

trockene Nusstorte
Insalata mista










Gegenüber dem Einkaufszentrum von Biblis befindet sich das neue Gasthaus Schnitzelhaus. Der Name Bibliser Schnitzelhaus entstand vermutlich durch die zahlreiche Schnitzelvariationen in der Speisekarte. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.
Ambiente
Die Räumlichkeiten innen wurden kaum verändert bzw. renoviert. Die helle offene Theke dominiert weiterhin und ist der Blickfang schon beim Eintreten. Davor wurde ein Tisch drapiert mit zahlreichen Weinflaschen. Es gibt einen Gastraum und einen weitläufigen, schlauchförmigen Nebenraum für Feierlichkeiten. Die Einrichtung ist gediegen. Dunkle einfache, lederbezogene Stühle. Auf den Holztischen befinden sich cremefarbene Papierläufer, Salz- und Pfefferstreuer und ein Bierdeckelhalter. Alle Tische sind an diesem Tag bereits eingedeckt mit roten Papierservietten und Bestecken. Liebevoll sieht anders aus aber es ist alles da was man braucht. Große Kristallleuchter an der weißen Decke sind richtige Schmuckstücke und Hingucker. Ansonsten ist alles sehr offen und weitläufig. An der großen Fensterfront befinden sich keine Gardinen und zusammen mit dem Steinfußboden und der hohen Decke ist die Akustik deshalb recht laut - für Menschen mit Hörgeräten fast unangenehm-. Die Garderobe verfügte lediglich über 3 Kleiderbügel, die restlichen waren besetzt vom eigenen Personal. Im Laufe des Abends wurden noch welche geordert.
Service
Wir hatten vorab reserviert. Beim Eintreten wurden wir von der kompletten Mannschaft mit Handschlag, namentlich und sehr herzlich begrüßt. Ein schöner Einstieg. Das Team besteht aus den unterschiedlichsten Nationen. Wir vermuteten: Deutsch, Indisch und Italienisch. Wir wurden gleich von zwei Servicekräften umsorgt. Die Dame brachte uns die Getränke und ein großer schlanker dunkelhaariger Herr war für die Speisen zuständig. Wir bekamen zum Einstand ein Glas Sekt aufs Haus. Nochmals vielen Dank dafür.
Essen
Die Speisekarte ist so bunt gemischt wie das Team. Es gibt Schnitzelvariationen, indische Gerichte aber auch Pizza und Pasta. Als Gruß der Küche kam auf einem Teller angereicht, getoastetes Weißbrot mit Tomatenwürfeln, Olivenöl und Basilikum. Gerne hätten wir gesehen wenn es dazu kleine Zusatztellerchen gegeben hätte. So mussten wir uns mit den Servietten begnügen. Von der Speisekarte hatten wir uns einen Querschnitt ausgesucht.
Wir wählten das Pfefferschnitzel mit Pfeffer-Sahne-Sauce und Pommes (12,00€).
Dann die Penne Arrabiata (6,80€) und zu guter Letzt noch eine indische vegetarische Spezialität,
Chana Masala, Kichererbsen, Zwiebeln und Knoblauch in pikanter Currysauce mit Reis (9,00€).
Vorab kamen zu allen Gerichten die Beilagensalate. Fast zu knackig frisch der Salat, da das Joghurt-Majo-Dressing nicht untergehoben worden war sondern nur als Topping, kamen nicht alle Blätter in den Genuss bedeckt zu werden. Das Pfefferschnitzel lag gleich zweimal auf dem großen Teller. Schön paniert und vermutlich in der Pfanne gebacken. Auch das Schnitzel selbst schön mit Pfeffer gewürzt. Die Pfeffer-Sahne-Sauce obenauf mit ausreichend frischen Pfefferkörnern. Normalerweise akzeptiere ich die Sauce auf der Panierung nicht, aber hier passte sie dazu. Lediglich das fein geschnittene Lauchgemüse in der Sauce störte den Geschmack. Die dazu gereichten Pommes waren wunderbar goldgelb frittiert. Die Penne Arrabiata war eine ausreichende Portion, jedoch fehlte hier die versprochene Schärfe. Wir fragten nach und aus der Küche kam ein großes Glas mit scharfem Chili-Paprikapulver zum Nachwürzen. Das Glas musste jedoch anschließend sofort wieder zurück in die Küche. Besser wäre es gewesen eine Portion abzufüllen und auf dem Tisch des Gastes zu belassen. Vom Chana Masala waren wir von der Anrichteweise so beeindruckt, das wir gar nicht merkten, dass es sich nicht um das vegetarische Gericht handelte. In einer kupfernen Schale auf einem Stövchen wurde das Gericht präsentiert. Leider wurde das Teelicht zum Warmhalten nicht entzündet. Der Reis dazu lag unspektakulär auf dem Teller. Das Hühnchenfleisch war sehr zart und die Soße war wunderbar pikant abgeschmeckt mit Ingwer und Curry. So war es egal, dass es nicht vegetarisch war. Aber wer hat wohl an diesem Abend mein Gericht bekommen?
Fazit
Mehr Liebe zum Detail aber ein großes Lob an die Küche so unterschiedlich, gleichzeitig und geschmacklich einwandfrei alle Gerichte an den Tisch zu bringen. ****